Nach Todesfall im Parkbad Verfahren eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Korneuburg kam zu dem Schluss, dass Fremdverschulden ausgeschlossen werden kann. Auch die Erhebungen wegen unterlassener Hilfeleistung wurden eingestellt.

Erstellt am 12. Juli 2021 | 17:39
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Foto: Usercontent, Müller

Nach dem Tod eines 30-jährigen Schwechaters im Brucker Parkbad in der Vorwoche schlugen die Vorwürfe seines Freundes, die Bademeister hätten nicht schnell genug reagiert, hohe Wellen (NÖN.at berichtete). Seit Montag steht nun fest:  "Obduktion wird es laut Staatsanwaltschaft keine geben", erklärt Thomas Pölzl vom Bezirkspolizeikommando: „Der Leichnam ist zur Beerdigung freigegeben“.

Staatsanwältin Gudrun Bischof von der Staatsanwaltschaft Korneuburg gibt ebenfalls am Montag auf NÖN-Anfrage Entwarnung für die Bademeister: „Das Verfahren wurde eingestellt, weil die Erhebungen ergeben haben, dass Fremdverschulden ausgeschlossen werden kann.“ Auch die Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung wurden somit eingestellt.