Raika Bruck ist übersiedelt

Erstellt am 28. November 2022 | 19:10
Lesezeit: 3 Min
New Image
Die neue Unternehmenszentral der Raiffeisenbank Bruck-Carnuntum.
Foto: Müller
Seit 1957 befand sich die Raiffeisenbank am Körnerplatz. Am Freitag ist sie in ihre neue Unternehmenszentrale in die Altstadt gezogen.
Werbung

Nach etwas mehr als einem Jahr ist der neue Standort fertig. Am Freitag empfing das Team der Raiffeisenbank seine Kunden erstmals im neuen Gebäude in der Altstadt. Das Finanzcenter, das die Bank dort nun in ihre neue Unternehmenszentrale integriert hat, ist nicht wiederzuerkennen. Das Gebäude wurde um einen Zubau erweitert, in dem sich nun auf etwa 800 Quadratmetern Bürofläche für die Geschäftsleitung, die Verwaltung, die Kundenberatung und das Wohntraumcenter befinden. Im Bestandsgebäude wurde zudem das Erdgeschoß komplett erneuert. „Es ist jetzt eine Unternehmenszentrale, wie wir sie erstmalig in unserer Geschichte haben“, ist Geschäftsleiter Bernd Troant mit dem Ergebnis zufrieden. Dort befindet sich auf rund 380 Quadratmetern die neue Bankfiliale. Dort werden die Kunden an der Rezeption empfangen und je nach Anliegen weitergeleitet.

40 Mitarbeiter in

der neuen Zentrale

Insgesamt arbeiten im neuen Hauptquartier nun 40 Mitarbeiter. Dazu zählen auch jene Mitarbeiter der Abteilung Risikomanagement, die bisher in der Bankstelle in Petronell ihre Büros hatten. „Jetzt haben wir alles unter einem Dach“, so Geschäftsleiter Boris Hudec-Widauer. Für die Planung verantwortlich zeichnet das Planungsbüro BME von Raika-Obmann Harald Eisterer.

„Das Bankkonzept ist jetzt zeitgemäß. Wir haben ein Foyer für schnelle Dienstleistungen und eine Wohlfühlzone für Beratungen“, so Troant. Und das schlägt sich auch im Design nieder: Insgesamt ähnelt der Stil eher dem eines neu eingerichteten Wohnzimmers als dem einer Bank. Allen Orten, in denen es Gründungsbanken gab, wurde ein eigener Raum gewidmet. So gibt es einen Besprechungsraum „Harrachpark“ oder auch einen „Amphitheater“. Die dazugehörigen Fotos, die im Großformat die Wände zieren, hat Bank-Mitarbeiterin Elisabeth Paradeis gemacht.

In Summe hat man jedenfalls Fläche reduziert. Waren es am alten Standort rund 1.200 Quadratmeter, so kommt man nun mit ungefähr 800 im Zubau aus. Bedacht nahm man dabei auch auf klimaschonende Maßnahmen. So verfügt das Gebäude nun über eine Photovoltaikanlage. „Wir lassen uns zum Thema Klimaschutz beraten und wir wollen auch die Mitarbeiter ins Boot holen“, so Troant. Denn: „Das Ziel sollte Klimaneutralität sein“, so Eisterer. Die Baukosten betrugen rund fünf Millionen Euro netto.

Für die Raiffeisenbank ist dies der erste Standortwechsel in der Bezirkshauptstadt seit dem Jahr 1957. Damals mietete sich die Bank in das bisherige Gebäude am Körnerplatz ein. Später kaufte sie das Eckgebäude an, in dem sich zuletzt die Geschäftsleitung und Büros befanden. „Der Großteil blieb aber bis zuletzt angemietet“, erklärt Hudec-Widauer, dass dies auch einer der Gründe war, die Zentrale zur Gänze in die Altstadt zu übersiedeln. „Jetzt sind wir endlich in unserem eigenen Haus“, so Hudec-Widauer. Dies ist nicht zuletzt deshalb von Bedeutung, da am Körnerplatz nach dem Umbau im Jahr 2002 demnächst größere Renovierungsarbeiten angestanden wären.

Werbung