Scharndorfer Hajek: „Habe vor dem TV mitgefiebert“. Radsportler Alexander Hajek (18) aus Scharndorf freute sich über die Goldene bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 04. August 2021 (05:07)
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„Ich glaube nicht, dass die Goldmedaille den heimischen Radsport beflügeln wird“, meint Scharndorfs Radsportler Alexander Hajek.
privat

Er ist die große Nachwuchshoffnung des heimischen Radsports: Alexander Hajek aus Scharndorf. Der 18-Jährige bereitet sich gerade auf den Umstieg auf die U23-Meisterschaft vor und gibt auf den heimischen Straßen Vollgas.

Das Bezwingen des Braunsbergs in Hainburg gehört zum Beispiel zu seinen Routineübungen. „Leider gibt es nicht mehr Berge bei uns. Da wäre mir die Steiermark auch lieber“, scherzte der heimische Youngster. Er holt trotzdem das Beste aus den hiesigen Gegebenheiten heraus und konnte schon einige Erfolge verbuchen. Das Radsport-Gold für Anna Kiesenhofer begeisterte den Sportler.

„Ich habe den Schluss des Rennens mitverfolgt und habe mich für sie gefreut. Das war ein überraschendes Gold!“ Dass diese Medaille einen Effekt auf die heimische Radsportszene haben wird, glaubt er nicht. „Es ist etwas Großartiges für Österreich. Aber dass sich dadurch etwas verändern wird, glaube ich nicht.“ Gleichwohl ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen ein großes Ziel des Scharndorfers. „Auf alle Fälle. Da dabei zu sein, das wäre eine große Sache. Ich hoffe, dass mir das auch einmal gelingt.“