Junge Filmemacher: „Giftbach“ wird trocken

Die TothBrothers, Lukas und Daniel Toth und Mathias Skerlan, drehen an einer Fortsetzung ihrer Actionkomödie „Codename: Schurli - Tale of the Raffer Ring.“

Erstellt am 26. Juni 2021 | 05:11
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Daniel Toth, Lukas Toth und Mathias Skerlan stellen die Fortsetzung ihrer Actionkomödie um einen Kleinkriminellen vor.
Foto: privat, privat

Die TothBrothers drehen wieder. Ihr erstes abendfüllendes Werk „Codename: Schurli - Tale of the Raffer Ring“ war im Vorjahr in der ausverkauften Haydnhalle vorgestellt worden.  „Wir wurden immer wieder gefragt, ob es einen Teil Zwei geben wird? Das Ende des Films war ja sehr offen, kommt da also noch was? Mit großer Freude dürfen wir jetzt endlich sagen, ja, da kommt noch was“, berichtet Lukas Toth.

Das Drehbuch sei seit geraumer Zeit fertig und länger und schräger als das letzte: In einer fiktiven Stadt namens Giftbach tritt das allererste Alkoholverbot Österreichs in Kraft. Gedreht wird in Rohrau, Höflein und vor allem in Bruck. „Es sind natürlich alle bekannten Figuren aus dem ersten Teil wieder mit dabei, selbst ein paar, die tot zu sein schienen“, so Lukas Toth. Außerdem kommen einige Charaktere dazu, nicht zuletzt auch ein neuer Gegenspieler.

Gedankenexperiment: Alkoholverbot in Österreich

Der Titel des Films ist ebenfalls schon beschlossene Sache und lautet „Codename: Schurli - Ära der Prohibition“. „Aus einem kurzen Gespräch kristallisierte sich ein Gedanke heraus, der uns nicht mehr aus dem Kopf ging. Was wäre, wenn man plötzlich ein generelles Alkoholverbot in Österreich hätte?“, erklärt Lukas Toth. 

„Ganz ehrlich, das Szenario des Films war für mich zunächst absurd und unrealistisch - also genau das Richtige für uns“, sagt Daniel Toth. „Die Herausforderung wird diesmal sein, klassische Stilmittel aus der Gangsterära der 1920er Jahre mit einer modernen Kulisse zu vereinen und nebenbei die Geschichte aus dem ersten Teil fortzusetzen“, ergänzt Mathias  Skerlan.

Die Veröffentlichung ist für den Winter 2021/2022 geplant. Einen ersten Eindruck kann man sich ab Juli auf dem Youtube Kanal der Tothbrothers holen.