Anrainer klagen über Lärm

Erstellt am 17. August 2022 | 04:05
Lesezeit: 2 Min
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Das Festival-Gelände befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum – und betrifft daher viele Anrainer.
Foto: Müller
Gemeinde sieht erstes Festival beim Schloss Prugg positiv, viele Brucker ebenso. Die direkten Nachbarn sehen das zum Teil deutlich anders.
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Durchwegs positiv sei der Eindruck, den er vom ersten Festival habe, sagt Kultur- und Jugendstadtrat Swen Tesarek (SPÖ). Es sei kein Müll hinterlassen worden, die Organisation habe vorbildlich funktioniert. Die Verkehrsführung habe den Verkehr vom Stadtzentrum ferngehalten. „Von mir gibt es definitive Befürwortung und Unterstützung, wenn das Festival so sauber weitergeführt werde“, so Tesarek, der sich darauf freue, nächstes Jahr selbst als Gast dabei zu sein.

Sowohl im persönlichen Gespräch als auch auf den Social Media Plattformen kommt von vielen Bruckern ebenfalls eine wohlwollende Einschätzung nach dem ersten Festival.

„Akustische Folter“

Ein ganz anderes Bild zeichnen jedoch so manche direkten Anrainer des Geländes, das sich nun einmal mitten in der Stadt befindet. „Das größte Problem war die Belästigung der Anrainer. Man muss sich vorstellen, dass beispielsweise die Bewohner der Schlossmühlgasse in unmittelbarer Nähe des Geländes wohnen und Freitag, Samstag und Sonntag sozusagen ab Mittag dauerbeschallt waren“, sagt etwa ein Anrainer. Der Freitag sei noch erträglich gewesen, weil da nur die Waldbühne bespielt wurde. Samstag und Sonntag sei dann aber eine „akustische Folter“ gewesen.

Eine Anrainerin bezeichnete die Lärmbelastung gar als „unerträglich“. Man hoffe, dass sich Veranstalter und Behörde für das kommende Jahr etwas überlegen, um die Lärmbeeinträchtigung auf ein vertretbares Maß zu reduzieren.

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