Feld bei Heidentor stand in Flammen. In der Nähe des weltbekannten Heidentores bei Petronell-Carnuntum brach auf einem Feld ein Brand aus. Vier Feuerwehren aus der Region kämpften eine Stunde lang gegen die Flammen, auch Landwirte aus dem Ort halfen mit.

Von Josef Rittler. Erstellt am 02. Juli 2019 (14:30)

Die Feuerwehr Petronell-Carnuntum wurde am Montag gegen 18 Uhr zu einem Flurbrand in der Nähe des Heidentors alarmiert. Bereits bei der Anfahrt konnte man starke Rauchentwicklung erkennen, sodass vom Einsatzleiter die Feuerwehren Wildungsmauer, Bad Deutsch-Altenburg und Hainburg an der Donau zur Unterstützung nachalarmiert wurden.

Die Einsatzkräfte griffen von zwei Seiten mittels C-Hohlstrahlrohen den Brand an, um die Ausbreitung nach Süden zu verhindern. Erschwert wurden die Löscharbeiten von starkem Südwind, der das Feuer anfachte. Mit Unterstützung von örtlichen Landwirten, die mit Traktoren Brandschneisen pflügten, konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden, sodass um 19 Uhr Brandaus gegeben werden konnte.

Nach einer Kontrolle nach Glutnestern sowie einer kurzen Brandwache konnten die Einsatzkräfte kurz vor 20 Uhr wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken. "Danke an die Feuerwehren Bad Deutsch-Altenburg, Hainburg an der Donau, Wildungsmauer sowie an das Rote Kreuz Hainburg an der Donau und die Polizei Regelsbrunn für die Unterstützung. Besonderer Dank ergeht an die Landwirte Claus Dietrich, Hubert Reinschedl und Gottfried Thurkowitsch für die Unterstützung", erklärte der Kommandant der Feuerwehr-Petronell, Kurt Schneider. Insgesamt standen 64 Mitglieder mit elf Fahrzeugen im Einsatz.