Frontalcrash: Zwei Pkw-Lenker in Lebensgefahr. Ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung war auf der B9 im Bezirk Bruck mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn gekommen und in den Pkw eines 58-Jährigen aus dem Bezirk Gänserndorf gekracht. Beide Männer wurden lebensgefährlich verletzt.

Von Josef Rittler. Erstellt am 22. Juni 2021 (12:03)

Auf der B9 kam es am Montagabend zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem laut Landespolizeidirektion NÖ die Lenker zweier Pkw lebensgefährlich verletzt wurden. 

Ein 58-Jähriger aus dem Bezirk Gänserndorf war gegen 17.10 Uhr mit seinem Pkw auf der B 9 im Gemeindegebiet von Petronell-Carnuntum Richtung Hainburg/Donau unterwegs gewesen. Hinter ihm fuhr ein 45-Jähriger aus dem 12. Wiener Gemeindebezirk. Ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung kam ihnen mit seinem Auto entgegen.

Aus bislang unbekannter Ursache kam der 57-Jährige auf die Gegenfahrbahn und krachte mit seinem Wagen frontal in den Pkw des 58-Jährigen. Der nachkommende 45-Jährige habe laut Polizei durch eine Notbremsung noch eine Kollision verhindern können, sei jedoch über auf der Straße befindliche Wrackteile gefahren. 

Die beiden Lenker der kollidierten Autos wurden eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr mit dem hydraulischen Rettungssatz befreit werden. Der 57-Jährige war so schwer verletzt worden, dass er an Ort und Stelle reanimiert werden musste. Anschließend wurde er mit dem Notarzthubschrauber ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht. 

Der 58-Jährige erlitt ebenfalls Verletzungen schweren Grades und wurde nach der ersten Versorgung mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Eisenstadt gebracht. Beide Männer befinden sich noch in Lebensgefahr. 

Die Feuerwehren Petronell-Carnuntum, Bad Deutsch-Altenburg, Wildungsmauer und Hainburg/Donau und ein Abschleppdienst transportierten die Unfallwracks ab, die Straßenverwaltung machte die Straße wieder für den Verkehr frei.

Insgesamt standen 55 Feuerwehrmitglieder mit zwölf Fahrzeugen, vier Rot-Kreuz-Fahrzeuge, zwei Rettungshubschrauber Christophorus 3 und Christophorus 9, vier Polizeifahrzeuge und ein Fahrzeug des Acute Community Nurse (NÖ Notruf 144) im Einsatz. "Die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte funktionierte hervorragend", erklärte Einsatzleiter Kurt Schneider in einer ersten Reaktion.