Schauspieler Frank: Gedenkmarsch am Donaulimes. Der Geschichtsdarsteller Géza Frank unternimmt einen Fußmarsch in römischer Rüstung entlang der Donau. Er will damit das Andenken an den kürzlich verstorbenen Archäologen Hannsjörg Ubl ehren. Am Sonntag, 30. Mai, wird Frank um 10 Uhr im Museum Auxiliarkastell in Petronell-Carnuntum Station machen.

Von Josef Rittler. Erstellt am 27. Mai 2021 (13:11)
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Géza Frank beim Festival der Spätantike in Carnuntum (v. l.): David Zajicek, Michael Mezgolits, Géza Frank und Martin Müllauer von der Gruppe „Gentes Danubii".
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Der Schauspieler und Geschichtsdarsteller Géza Frank (33) stellt sich der Herausforderung, den gesamten 350 Kilometer langen österreichischen Abschnitt des Donaulimes in 30 Kilogramm schwerer authentischer römischer Ausrüstung, zu Fuß zu bewältigen.

Der Marsch dient dem Gedenken an den im April verstorbenen Archäologen Hannsjörg Ubl, einem der bedeutendsten Erforscher der römischen Grenze. Am Sonntag, 30. Mai um 10 Uhr wird Géza Frank im Rahmen des Museumsfrühlings im Museum Auxiliarkastell in Petronell-Carnuntum Station machen.

Frank trägt ausschließlich Schuhwerk und Kleidung wie damals ein römischer Grenzsoldat, neben Rüstung, und Schild auch die gesamte Einmannausrüstung inklusive der durch antike Texte bekannten Marschverpflegung der römischen Legionäre.

„Ich mache das, um einerseits einen herausragenden Wissenschaftler und Freund meiner Familie zu würdigen und seiner Verdienste um die österreichische Archäologie und Kulturlandschaft zugedenken und andererseits, um den römischen Donau Limes hervorzuheben", erklärt Frank. Der 33-Jährige ist unter anderem Initiator sowie „Kaiserdarsteller“ beim „Fest der Spätantike“ in der Römerstadt Carnuntum.