Schutzweg soll die Sicherheit erhöhen. Sachverständiger muss Bedarf klären, da bei zu geringer Verkehrsfrequenz kein Zebrastreifen genehmigt werden kann.

Von Josef Rittler. Erstellt am 12. September 2020 (04:49)
Hier könnte ein Zebrastreifen für mehr Sicherheit sorgen (v. l.): SP-Landtagsabgeordneter Rainer Windholz , Matthias, Rebecca und Emma mit Bürgermeister Martin Almstädter (SP) vor der Volksschule.
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Diese Woche beginnt für die Schulkinder wieder der Alltag und damit verbunden der tägliche Weg zur Schule.

„Wir haben mit Unterstützung von Landtagsabgeordnetem Rainer Windholz eine erneute Initiative zur Schaffung eines Schutzweges bei der Volksschule gestartet“, erklärt Bürgermeister Martin Almstädter (SP). Dazu sei allerdings eine Verkehrszählung notwendig: Queren zu wenig Fußgänger oder Fahrzeuge die Stelle, kann ein Schutzweg nicht genehmigt werden.

„An einem nicht genannten Schultag werden die zu Fuß kommenden Kinder mit ihren Eltern, hier zählt auch der Weg zum Kindergarten, sowie der Straßenverkehr aufgenommen. Wenn aus Sicherheitsgründen ein Zebrastreifen nötig wird, soll der Wunsch der Gemeindeführung und der Bevölkerung umgesetzt werden“, sagt Almstädter. Bis dahin unterstütze die Gemeindeführung die Aktion des Landes NÖ und stelle im Umfeld der Volksschule die Plakate der „Aktion Schutzengel“ auf.

Unabhängig von obiger Aktion befürwortet auch die VP einen Schutzweg. „Die Sicherheit der Kinder ist uns besonders wichtig. Wir denken nach wie vor, dass ein Zebrastreifen bei der Schule eine gute Lösung wäre. Auch von der Gemeinde gestellte Schülerlotsen oder eine Verlangsamung des Verkehrs sind für uns, je nach Ausgestaltung, denkbar“, sagt VP-Gemeinderat Christoph Reithofer.

„Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, werden wir die Errichtung anordnen“, führt Bezirkshauptmann Peter Suchanek aus. Ein Sachverständiger sei bereits mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Liegt das vor, werde eine Verhandlung mit der Marktgemeinde und der Polizei anberaumt.