Unterführung: Drainage besteht ersten Regentest. Früher stand hier tagelang das Wasser – jetzt ist die kleine Unterführung der B9 nach starken Niederschlägen rasch passierbar.

Von Josef Rittler. Erstellt am 24. Juni 2020 (05:10)
Früher stand tagelang das Wasser unter der Brücke.
privat

Die Unterführung der B9 wurde vor Kurzem trockengelegt. Das Problem: Nach stärkeren Regengüssen stand tagelang das Wasser und machte ein Passieren nahezu unmöglich. Seit einer Sanierung kann der Niederschlag ungehindert abfließen.

„Seit Mai wurde mir als geschäftsführender Gemeinderätin und Landwirtin die Instandhaltung und Pflege der gemeindeeigenen Windschutzanlagen und Feldwege übertragen“, berichtet Anita Reinschedl (unabhängige Gemeinderätin). „Neben den laufenden Feldwegsanierungen war mir ein wichtiges Anliegen, den ,Brennpunkt‘ kleine Unterführung der B9 zu entschärfen. Da diese Unterführung den tiefsten Punkt der nahen Umgebung darstellt, fließt das Regenwasser hier zusammen. Oft wochenlang war ein Passieren zu Fuß nicht möglich, ohne dabei nass zu werden.“

Mit Straßenmeister Felix Böhm und mit Bürgermeister Martin Almstädter (SP) wurden Möglichkeiten zur Problembehebung besprochen. Nach Entfernung der Verbuschungen wurde eine zusätzliche Versickerungsmöglichkeit geschaffen. Die bestehende Versickerung wurde gereinigt, und durch Straßenpflöcke geschützt.

„Einen ersten Test – den Starkregen Anfang Juni – hat die neu gestaltete Unterführung schon bestanden. Das Wasser kann rasch abfließen. Wandern und Radfahren, ohne nasse Füße zu bekommen, ist nun nach Jahren wieder möglich“, erklärt Reinschedl. „Für die rasche Umsetzung möchte ich mich bei Felix Böhm und Bürgermeister Martin Almstädter bedanken.“

„Natürlich werden wir hier noch weiter beobachten, doch wie es aussieht, wird der Radweg nach Regenfällen immer bald ungehindert zu befahren sein“, ergänzt der Bürgermeister.