Feuerwehr: "Das ist eben kein Auto von der Stange“

Die Feuerwehr stellte ihr neues Fahrzeug vor. Das bestens ausgerüstete Multitalent soll 80 Prozent der Einsätze bewältigen.

Erstellt am 05. April 2018 | 04:48
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Kommandant Christian Edlinger und Bürgermeister Helmut Schmid mit dem neuen Fahrzeug.
Foto: Rittler

Die Feuerwehr präsentierte ihr neues Fahrzeug am Karfreitag den Gemeindevertretern. Es handelt sich um ein wahres Multitalent, das künftig 80 Prozent der Einsätze bewältigen soll.

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Vor der Anschaffung war von der Feuerwehr gemeinsam mit der Gemeinde als Grundlage ein Konzept ausgearbeitet worden. Demnach sollte die Feuerwehr drei Autos aus ihrem derzeitigen Bestand verkaufen, weiter verzichtet sie auf den Kauf eines dritten Hilfsfahrzeuges.

Die Wehr gründete einen Ausschuss (Kommandant Christian Edlinger, seine Stellvertreter Josef Wiesinger und Gerhard Homola, Fahrmeister Mark Rieder, Zeugmeister Christian Schulz und Gerhard Rieder), der die Anforderungen an das Fahrzeug detailliert ausarbeitete. Wichtig waren jedenfalls die örtlichen Voraussetzungen. „Wir kommen in Hainburg in jede Straße und Gasse. Das ist kein Auto von der Stange, sondern von uns bis ins kleinste Detail geplant“, führt Edlinger aus. Am Karfreitag wurde das neue Einsatzfahrzeug beim Hersteller in der Steiermark abgeholt.

"Sicherheit der Bevölkerung steht im Vordergrund"

Die Kosten betragen rund 250.000 Euro. Davon werden 40.000 Euro als Förderung erstattet, weiters fällt auch keine Umsatzsteuer an. Die Feuerwehr trägt außerdem durch den Erlös des Verkaufs der alten Autos zur Finanzierung bei.

„Das Konzept und das neue Fahrzeug sind richtungsweisend für die Sicherheit der Hainburger Bevölkerung, weiters werden Kosten gespart. Auch wenn das Fahrzeug seinen Preis hat, so steht die Sicherheit der Hainburger Bevölkerung im Vordergrund. Denn bei der Sicherheit kann und darf nicht gespart werden“, so Bürgermeister Helmut Schmid (VP).

Schon am Karsamstag wurde mit der Einschulung der Kraftfahrer begonnen. Auch in die nächsten Übungen soll das neue Auto eingebunden werden.

„Nach der Schulung der Kraftfahrer haben wir mit 23 ausgebildeten Maschinisten die Einsatzschlagkraft auf eine breite Basis gestellt“, so Edlinger.