Kulturgeschichte: China und die Mauer. Der Winzer und Künstler Heinz Tunner hat im „Galerieheurigen“ eine informative Ausstellung zusammengestellt.

Von Josef Rittler. Erstellt am 28. September 2017 (03:39)
Rittler
In der Ausstellung über die „Große Mauer“ (v. l.): Uwe Flach, Heinz Tunner, LanLan, Petra Flach und Heidi.

Die Chinesische Mauer ist fast jedem ein Begriff, die Details sind jedoch nur wenigen bekannt. Der Künstler und Winzer Heinz Tunner hat daher mit der Künstlerin LanLan aus Peking eine informative Ausstellung zu diesem Thema in seinem „Galerieheurigen“ zusammengestellt.

„Die Große Mauer zählt zu den sieben Weltwundern der Neuzeit und ist insgesamt 21.000 Kilometer lang“, erzählt Tunner. Jeder zwanzigste Untertan des chinesischen Kaisers soll bei ihrer Errichtung mitgearbeitet haben. 25.000 Wachttürme sollten die Grenzen nach Norden und Nordwesten hin schützen, doch die gewaltige Festungsanlage brachte nicht den gewünschten Erfolg: Aufgrund von Auseinandersetzungen im Inneren gelang es nördlichen Reitervölkern wie den Mongolen oder den Mandschu, die Herrschaft zu übernehmen. Die Europäer kamen dann überhaupt übers Meer.

Ein faszinierendes Kapitel der Geschichte, das gemeinsam mit Gemälden von Heinz Tunner bei den „NÖ Tagen des offenen Ateliers“ am 14. und 15. Oktober zu sehen sein wird.