Erstellt am 29. Dezember 2016, 03:00

von Gerald Burggraf

Bezirksfusion: "Für den Bürger ändert sich nichts“. Umbau in Bruck und Schwechat beendet. Sonst bleibe alles wie bisher, betont Bezirkshauptmann Peter Suchanek.

Bisher waren 15 Personen in der Schwechater Außenstelle der BH tätig. Ab 1. Jänner werden es wohl rund 40 sein, eine genaue Zahl wollte Bezirkshauptmann Peter Suchanek aber keine nennen.  |  Burggraf

Die Auflösung des Bezirks Wien-Umgebung wird mit Sonntag offiziell vollzogen. Der Teilbezirk Schwechat fällt ab 1. Jänner in den Verwaltungsbereich der Bezirkshauptmannschaft Bruck (die NÖN berichtete mehrmals).

Die Außenstelle in Schwechat bleibt erhalten, aufgrund des personellen Mehraufwands musste das Gebäude am Hauptplatz jedoch umgebaut werden. Zusätzliche Büros wurden durch die Umfunktionierung wenig genutzter Warte- und Gangbereiche auch in Bruck geschaffen. „Die Bauvorhaben sind seit Mitte Dezember abgeschlossen“, berichtet Gerhard Tretzmüller, Leiter der Abteilung Gebäudeverwaltung im Amt der NÖ Landesregierung.

Auf die Bürger soll die Bezirkszusammenlegung aber keine Auswirkungen haben. „Für den Bürger wird sich nichts ändern“, hält Bezirkshauptmann Peter Suchanek fest – weder in Bruck noch in Schwechat. „Der Personalstand im Bürgerbüro bleibt gleich“, so der Behördenchef. Weiters angeboten werden der Bausprechtag sowie der Amtsarzt. „Hier überlegen wir sogar einen Ausbau der Anwesenheit“, erläutert Suchanek. Fix ist auch, dass der Bezirkshauptmann sowie der Stellvertreter weiter in Bruck sitzen werden.

Wie viele Mitarbeiter nun an welchem Standort sitzen und wo welche Abteilungen ansässig sein werden, will Suchanek im Gespräch mit der NÖN nicht verraten. Er wolle der Bürgermeisterkonferenz am 10. Jänner nicht vorgreifen.

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