Grenzüberschreitenden Verkehr stärker vernetzen. VOR und Vertreter aus der Slowakei trafen einander zu Gesprächen über den Busverkehr zwischen den Ländern.

Von Josef Rittler. Erstellt am 19. Februar 2020 (05:21)
Die Buslinie 901 wird derzeit von einem privaten Unternehmen aus der Slowakei geführt.
Mraz

Die Vertreter des österreichischen VOR (Verkehrsverbund Ostregion), der slowakischen BID (Bratislava integrierter Verkehr) und der Verkehrsabteilung der Stadt Bratislava trafen einander vor kurzem in Wien, um zukünftige Modelle des grenzüberschreitenden Busverkehrs zu diskutieren.

Zur Sprache kam dabei auch die Buslinie zwischen Hainburg und Bratislava, die erst vor zwei Monaten privatisiert worden ist (die NÖN berichtete mehrfach). Das Treffen ging auf eine Initiative des Bratislava Umland Management (BAUM 2020) zurück, das als Koordinator in der Region fungiert.

Ziel der Gespräche war es zu erörtern, ob die Verbindung zwischen Hainburg und der slowakischen Hauptstadt langfristig auf Basis eines öffentlichen Dienstleistungsvertrags betrieben werden kann. „Es ist unbedingt notwendig, die Verkehrsverbünde in der Region stärker zu vernetzen“, kommentiert VP-Landtagsabgeordneter Gerhard Schödinger, Bürgermeister der Gemeinde Wolfsthal, wo der Bus auf der Durchfahrt hält. Es sei aber auch klar, dass es sich um ein mehrjähriges Projekt handle: „Die Fahrpläne werden nicht so schnell geändert werden.“

Auch Hainburgs Bürgermeister Helmut Schmid (VP) begrüßt die weiteren Gespräche: „Wir wollen unbedingt, dass die Verbindung wieder öffentlich betrieben wird. Nur das garantiert uns, dass sie weiter existiert.“

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