Lärm: Proteste gegen Air-Race-Flieger. Einfliegen für das Air Race in Wiener Neustadt sorgt für massive Beschwerden der Bewohner der Nachbargemeinden.

Von Josef Rittler. Erstellt am 19. September 2018 (05:50)
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Einen Vorgeschmack auf das Air Race in Wiener Neustadt bekamen die Bewohner der Region rund um den Spitzerberg.
Red Bull Content

Selbst von „Luftangriffen“ war die Rede: Der Lärm der Air-Race-Flieger erregte in der vergangenen Woche die Gemüter der Bewohner rund um das Airfield Spitzerberg.

Dieses wurde vom Milliardär Dieter Mateschitz (Red Bull) gekauft. Red Bull veranstaltet auch das „Red Bull Air Race“, eine Serie von Luftrennen. Die Flugzeuge für das Rennen in Wiener Neustadt, das am Samstag stattfand, wurden nach dem Air Race in Kasan (Russland) zerlegt, nach Österreich gebracht, auf dem Airfield Spitzerberg zusammengebaut und dort eingeflogen – mit entsprechender Lärmentwicklung über mehrere Tage hinweg. „Das sind ja kriegsartige Zustände“, beklagte sich ein Prellenkirchner über den „unerträglichen Lärm“.

Einer der Betroffenen war auch Prellenkirchens VP-Bürgermeister Johann Köck. „Wir waren darauf vorbereitet, dass es laut wird, aber niemand hat damit gerechnet, dass es so extrem ist. Die Lebensqualität war stark eingeschränkt.“


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