Eröffnung nach Winterpause: Zu Gast bei Haydn. Das Haydnhaus will sich auch dieses Jahr als Veranstaltungsstätte von überregionalem Rang präsentieren.

Von Josef Rittler. Erstellt am 23. Februar 2019 (04:27)
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Das Haydn-Geburtshaus in Rohrau (im Bild ein Blick in den Innenhof im Sommer) ist immer einen Ausflug wert.
Fembek

Mit der Schaffung der Haydnregion sollte dem musik- und kulturhistorisch bedeutendem Landstrich rund um Rohrau und dem Erbe der Brüder Haydn auch im Land Niederösterreich gebührend Rechnung getragen werden. Zentrum der Aktivitäten ist das Haydn-Geburtshaus.

Nach der Eröffnung im Jahr 2017 und der ersten vollen Saison im Vorjahr rüstet sich die Gedenkstätte für die Öffnung nach der Winterpause. Von 30. März bis 3. November, und zwar von Dienstag bis Sonntag und an den Feiertagen jeweils von 10 bis 17 Uhr, ist das Haus wieder zugänglich. Mit der 2017 neu konzipierten Dauerausstellung, einem Museumsshop sowie dem modern ausgestatteten Konzertsaal hoffen die Betreiber wieder auf reges Besucherinteresse.

"Veranstaltungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten"

Das renovierte Haus wird wieder viele kulturelle Events und Festivitäten bieten. Es werden Veranstaltungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten angeboten: Konzerte, Führungen, Kinderworkshops und Volkskultur. Den Auftakt macht am Sonntag die zweite Auflage der „Rohrauer Gespräche“ mit Arnold Mettnitzer (gestaltet die ORF-Sendung „Was ich glaube“) und dem deutschen Schauspieler Heio von Stetten. Laut den Veranstaltern soll die „einzigartige Atmosphäre des Hauses“ zur Inspiration der Gäste beitragen.

Das mit Schilf gedeckte Bauernhaus wurde um 1728 von dem Wagnermeister und späteren Marktrichter Mathias Haydn erbaut. Gemeinsam mit seiner Frau Maria hatte er zwölf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Die beiden Komponisten Joseph und Michael Haydn, wurden in diesem Haus geboren, verbrachten ihre Kindheit in dieser Region Niederösterreichs und zählen zu den prominentesten Vertretern unseres Bundeslandes.