Wohnhausbrand: Katze in Flammen umgekommen. Sechs Feuerwehren rückten zum Löscheinsatz aus. Hausbesitzerin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Ihre Katze konnte nur mehr tot geborgen werden.

Von Josef Rittler. Erstellt am 03. Februar 2021 (11:52)

Die Feuerwehr Scharndorf wurde am Dienstagnachmittag um 13.27 Uhr zu einem Brandeinsatz gerufen. In einem Wohnhaus war aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Besitzerin berichtete, dass sich ihre Katze noch im Haus befinde.

Laut Alarmplan wurden die Feuerwehren Regelsbrunn, Wildungsmauer, Haslau/Donau, Maria Ellend und Hainburg/Donau nachalarmiert. Die Feuerwehr legte schweren Atemschutz an, einige Mitglieder begannen das Feuer zu löschen, andere suchten die Katze. Nach dem Zutritt ins Haus wurde ein Fenster eingeschlagen und ein Überdruckbelüfter in Stellung gebracht, um das Wohnhaus rauchfrei zu bekommen. Nachdem der Brandherd entdeckt worden war,  startete ein zweiter Atemschutztrupp mit einem C-Rohr einen Außenangriff über den Dachstuhl, um den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Dazu musste ein Teil des Daches abgedeckt werden. 

Um 14.31 Uhr wurde „Brand aus“ gemeldet. Die vermisste Katze konnte leider nur tot - versteckt hinter einer Kommode - geborgen werden. Die Besitzerin wurde mit Verdacht auf
Rauchgasvergiftung ins Landesklinikum Hainburg/Donau gebracht. 

Im Einsatz standen 94 Feuerwehrleute,  vier Polizeibeamte und acht Sanitäter mit insgesamt 20  Fahrzeugen.