Unsicherheit nach Setzungen hält an. Mehrere Untersuchungen wurden in den letzten Monaten durchgeführt. Ein Gutachten wird für September erwartet.

Von Nicole Frisch. Erstellt am 31. Juli 2019 (06:00)
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Für die Bewohner der betroffenen Siedlungsgassen heißt es weiter warten.
Ines Garherr

Knapp ein Jahr nach Bekanntwerden der Setzungsschäden in der nordöstlichen Siedlung bleibt die Ursache dafür weiter unklar. Dass die Schäden durch die Senkung des Untergrunds entstanden sind, steht zwar fest, wie es dazu kam, ist derzeit noch Gegenstand der Untersuchungen.

In den vergangenen Monaten wurden daher verschiedene Messungen und Bohrungen vorgenommen, Detailergebnisse der einzelnen Untersuchungen gibt es bereits. Aussagen über die Ursache können aber noch keine gemacht werden. Die Detailergebnisse werden von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus den bisher involvierten Experten, zusammengetragen. Das Ergebnis dieses Prozesses ist ein Gutachten, das dann unter anderem die Ursache für die Setzungen beinhaltet. Dieses könnte Ende September vorliegen.

Mehrere Häuser weisen Risse auf

„Wenn das Gutachten vorliegt, wissen wir auch, wie es für die Betroffenen weitergehen wird“, lässt SP-Bürgermeister Karl Zwierschitz wissen. Mehrere Häuser weisen nämlich Risse auf. Ob und welche Entschädigungszahlungen an betroffene Bürger, aber auch an die Gemeinde selbst möglich sind, lässt sich erst nach Veröffentlichung des Gutachtens bestimmen.

Erst das Endgutachten könnte auch eine Aufhebung der Bausperre bewirken. Unter bestimmten Bedingungen könnte es laut Zwierschitz möglich sein, auch in Zukunft in diesem Gebiet zu bauen. Bis auf Weiteres bleibt die Bausperre aber aufrecht.