Sozialdrama vor Hochzeit. Improvisationstheater / Unter dem Titel „Das Match“ trugen die Schauspieltruppen „Improtagonisten“ und „Fette Christa“ einen Wettstreit um den besseren Regisseur aus.

Erstellt am 24. September 2013 (20:17)
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Die Schauspieler der „Improtagonisten“ und der „Fetten Christa“ sorgten mit ihrem „Match“ für super Stimmung beim Publikum.Havelka
Von Otto Havelka

BRUCK / Wenn das Publikum kuschelige Plüschtiere zu Dutzenden auf die Bühne wirft und sich die Schauspieler darüber freuen, dann handelt es sich um Improvisationstheater.

Und das funktionierte am vergangenen Freitag im Brucker Stadttheater so: Sechs Regisseure der beiden Improvisationstruppen „Improtagonisten“ und „Fette Christa“ traten in drei Duellen gegeneinander an, indem sie Begriffe wie „Liebe“, „Schulfach ‚Englisch‘“ oder auch nur eine Flasche in verschiedenen Szenen unterbringen.

Köstlich die Inszenierung von Viktor: Eine – teilweise gesungene – Liebeserklärung im Besenkammerl eines Spitals. Da flogen die Teddybären zu Hauf auf die Bühne.

Absolut witzig die Story von Thomas im Finale der letzten drei zum Thema „Beziehung Arbeitgeber - Arbeitnehmer“. In fünf Kurzstorys wurde um die Auszahlung von Überstunden gebettelt, um Autogramme von Bundeskanzler Faymann gefeilscht, und ein Putztrupp eingeschult, um letztlich wieder bei den Überstunden zu landen.

Mit diesem pointierten „Sozialdrama“ eroberte Thomas letztendlich die Gunst des Publikums vor Gittis „Hochzeits“-Stück zwischen Schwiegertochter und -mutter.