Filmhits im Hainburger Sommerkino. Die Stadt organisiert zum vierten Mal ein Sommerkino im „Alten Kloster“ – diesmal mit Corona-Auflagen.

Von Josef Rittler. Erstellt am 23. August 2020 (04:45)
V. l.: Vizebürgermeisterin SilviaZeisel (VP), Hoteldirektorin Birgit Schwager und Stadtrat Thomas Häringer (SP).
privat

Spannend, humorvoll oder romantisch: das diesjährige Sommerkino findet von 27. August bis 1. September im Innenhof des Hotels „Altes Kloster“ statt.„Wir wollen, gerade in Zeiten wie diesen, kulturelle Akzente setzen und Unterhaltung bieten“, erklärt Vizebürgermeisterin Silvia Zeisel (VP), die gemeinsam mit SP-Stadtrat Thomas Häringer die Filmreihe organisiert. Die Filme seien in den vorangegangenen Jahren immer sehr gut angenommen worden, also soll die Tradition fortgesetzt werden.

Dieses Mal waren die Vorbereitungen wegen der Corona-Auflagen besonders herausfordernd. So konnten weniger Sitzplätze als in den Vorjahren angeboten werden. Der Kartenvorverkauf wurde dieses Jahr auf dem Stadtamt abgewickelt. Es gibt nur mehr wenige Plätze, Tickets sind ausschließlich im Vorverkauf erhältlich.

Restkarten sind noch im Rathaus erhältlich

Da die Veranstaltung im Freien stattfindet, sind Masken nicht verpflichtend, im Eingangsbereich aber erwünscht.

Auf dem Programm stehen österreichische, europäische und internationale Filme. „Ich war noch niemals in New York“, der am Freitag gezeigt wird, ist ein deutsch-österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 2019. Er basiert auf dem gleichnamigen Musical mit Liedern von Udo Jürgens. Der deutsche Spielfilm „Gut gegen Nordwind“ entstand nach dem gleichnamigen Briefroman des österreichischen Schriftstellers Daniel Glattauer.

„Narziss und Goldmund“ ist die Verfilmung der gleichnamigen Erzählung von Hermann Hesse aus dem Jahr 1930. Der Film kam am 12. März des heurigen Jahres in die deutschen und am darauffolgenden Tag in die österreichischen Kinos. Die Titelrollen wurden mit Sabin Tambrea und Jannis Niewöhner besetzt. Detail am Rande: Sabin Tambrea stand im Jahr 2011 in Hainburg für den Historienfilm „Ludwig II.“ vor der Kamera.