Hainburger Feuerwehrjugend sucht Verstärkung. Hainburger Feuerwehrjugend sucht laufend Verstärkung. Angesprochen sind Buben und Mädchen ab zehn Jahren.

Von Josef Rittler. Erstellt am 21. Juli 2018 (04:37)
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Action und Spaß erwartet die Kinder bei der Feuerwehrjugend.
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Die Feuerwehr bemüht sich laufend um Nachwuchs. Zwar ist die Jugend mit zwölf Mitgliedern derzeit durchaus nicht schlecht aufgestellt, aber es könnten immer ein bisschen mehr sein. Schließlich rekrutieren sich die Mitglieder des Aktivstandes im Wesentlichen aus den Reihen der Jugend.

Manchmal ein Hindernis: Das Angebot an konkurrierenden Freizeitaktivitäten ist groß. „Die Kinder können erst ab zehn Jahren zur Feuerwehr, das ist spät im Vergleich etwa zu Fußball, anderen Sportarten oder Musikunterricht, der oft schon im frühen Volksschulalter begonnen wird“, erklärt Kommandant Christian Edlinger.

"Derzeit haben wir zwei Mädchen bei der Jugend"

Wer sich für die Feuerwehr entscheidet, hat einiges zu erwarten. „Wir bieten eine Menge Action, Spaß und Spiel“, berichtet der Kommandant. Durch die vielen Aktivitäten (Wochenstunden, Bewerbe und Camps) fühlten sich die Kinder und Jugendlichen als Teil einer Gemeinschaft und fänden bei der Feuerwehr oft Freunde fürs Leben. Es werde auch vieles vermittelt, was im täglichen Leben nützlich ist, etwa handwerkliche Fähigkeiten und technisches Verständnis. „Die meisten können gut mit dem Computer umgehen, haben aber noch nie einen Hammer in der Hand gehalten“, so Edlinger.

Angesprochen sind übrigens schon seit längerer Zeit auch die Mädchen. „Derzeit haben wir zwei Mädchen bei der Jugend und fünfzehn Frauen bei den Aktiven. In den Aktivstand können Jugendliche ab fünfzehn Jahren eintreten. „Es wird aber bei den Einsätzen darauf geachtet, dass ihnen nur altersadäquate Aufgaben übertragen werden“, erklärt Edlinger.

Spätberufene sind bei der Feuerwehr ebenfalls willkommen. Es wird nämlich auch bei den Aktiven immer nach Verstärkung gesucht. „Im Vergleich zu früher pendeln viele zur Arbeit aus, es gibt in der Stadt nicht mehr viele Bauern und Selbstständige, die tagsüber für Einsätze zur Verfügung stehen“, so Edlinger. Generell sei es für Berufstätige nicht mehr so einfach, vom Arbeitsplatz zu einem Einsatz zu kommen. „Da ist auch die Politik gefragt.“