Ebergassing hat investiert

Erstellt am 10. Mai 2022 | 20:00
Lesezeit: 2 Min
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Für eines der Babybecken wurde ein neues Sonnensegel angeschafft.
Foto: Gemeinde Ebergassing
Die Gemeinde Ebergassing pumpt 150.000 Euro in die Freibad-Infrastruktur.
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Noch lädt das Wetter nicht unbedingt zum Sonnenbaden oder auf einen Sprung ins kühle Nass ein. Dennoch hat der Großteil der Freibäder im Bezirk bereits geöffnet. Wenngleich die meisten nur bei Schönwetter aufsperren.

Ordentlich investiert hat jedenfalls die Gemeinde Ebergassing in ihr Freibad. Dort hat die Saison am Muttertag begonnen. In Summe werden es in etwa 150.000 Euro sein. Der überwiegende Teil fließt und floss in die Kabinentrakte des Bades. So wurden darin die Sanitäranlagen erneuert und auch die alte Holz-Dachkonstruktion saniert.

„Das Dach selbst ist komplett neu“, erzählt Bürgermeister Roman Stachelberger (SPÖ). Darauf soll nun zeitnah auch noch eine Photovoltaikanlage errichtet werden. Durch sie will die Gemeinde während des Sommers zumindest einen Teil des Strombedarfs, allen voran durch die Pumpen, abdecken.

Moderate Preiserhöhung nach fünf Jahren

Außerhalb der Badesaison soll der Strom ins Netz eingespeist werden und dann idealerweise mit Stromkosten anderer kommunaler Einrichtungen wie Kindergärten oder Schulen gegengerechnet werden. Dahingehend laufen allerdings noch Verhandlungen.

Mit dem Dachneubau beziehungsweise der Sanierung der Unterstruktur verschwanden auch die Dachkuppeln. „Deshalb wird auch das Licht neu gemacht“, berichtet Stachelberger. Zudem wurde der Zaun beim Eingang erneuert und ein Sonnensegel für eines der Babybecken angeschafft.

Mit der neuen Saison hob die Gemeinde nach fünf Jahren wieder einmal die Eintrittspreise an. Der Beschluss im Gemeinderat vergangene Woche fiel einstimmig aus. Die Erhöhungen bei den Tageskarten bewegen sich allesamt zwischen 50 Cent und einem Euro – so kostet eine Tageskarte für Erwachsene statt 6,50 Euro nun 7 Euro. Die Jahreskarte für Erwachsene kommt auf 75 Euro, zuvor kostete sie 73 Euro. Kinder bis sechs Jahre zahlen weiterhin keinen Eintritt. „Unsere Preise wurden mehr als moderat erhöht“, hält auch Ortschef Stachelberger fest.

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