Umgestaltung der Ortseinfahrt wird teuer

Erstellt am 06. April 2022 | 05:55
Lesezeit: 3 Min
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Derzeit wird die Sanierung der L2048 von der östlichen Ortseinfahrt bis zur Kreuzung der Alten Bundesstraße mit dem Baumweg geplant. 
Foto: Nicole Frisch
Ost-Einfahrt soll komplett neu gestaltet werden. Die Planung des Projekts hat bereits begonnen, die Umsetzung folgt 2023. 
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Um rund 1,5 Millionen Euro will die Marktgemeinde die östliche Ortseinfahrt umgestalten. Ein Projekt, das aufgrund seines Umfangs und der damit verbundenen hohen Kosten auf zwei Jahre aufgeteilt wird. Heuer erfolgt die Projektplanung, in der ersten Hälfte des nächsten Jahres voraussichtlich die Umsetzung. 

Im Rahmen dieses Projekts soll die Landesstraße L2048 von der östlichen Ortseinfahrt bis zur Kreuzung der Alten Bundesstraße mit dem Baumweg saniert werden. Die Arbeiten für die Verkehrsfläche werden vom Land NÖ übernommen, die Nebenflächen fallen in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde. 

In diesem Bereich befinden sich auch noch alte Wasser- und Kanalleitungen, die im Zuge der Fahrbahnsanierung ebenfalls saniert werden sollen. Ein weiterer Mischwasserkanal verläuft entlang der Landesstraße B10 parallel zur Ortseinfahrt. „Der hat in den letzten Jahren immer wieder Probleme gemacht“, lässt Vizebürgermeister Thomas Steurer (ÖVP) wissen. Daher wird auch dieser nächstes Jahr saniert. Der Vorteil der gemeinsamen Projektierung ist, dass dadurch die Kosten niedriger gehalten werden können, so Steurer. 

Bushaltestelle wird verlegt

Maßnahmen sind aber nicht nur auf und unter der Fahrbahn der beiden Landesstraßen geplant. Angedacht wird auch, die Bushaltestelle zu verlegen. „Die Kinder stehen im Moment schon sehr knapp bei der Straße“, schildert der Vizebürgermeister die aktuelle Situation. Zudem soll der Park, der sich im Bereich der Ortseinfahrt befindet, umgestaltet werden. 

Geplant ist auch eine Verbindung des Radwegs, der von Sarasdorf kommt, mit jenem, der von Gallbrunn kommt. Das bedeutet, dass künftig durch die gesamte Ortschaft ein Radweg führen soll. „Wir wären dann die erste Ortschaft, die einen durchgehenden Radweg hat“, erklärt Steurer. 

Wie sich diese Vorhaben in die Realität umsetzen lassen, wird nun geplant. Damit wurde in der letzten Gemeinderatssitzung das Ziviltechnik-Büro Paikl beauftragt. Die Planungskosten belaufen sich auf rund 112.000 Euro. Der Beschluss war einstimmig.

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