Trauer um Brucker Original Heinz Klein. Der ehemalige Sparkassendirektor Heinz Klein verstarb im 92. Lebensjahr. Er wurde am Freitag am städtischen Friedhof beerdigt.

Von Susanne Müller. Erstellt am 28. Mai 2020 (05:20)
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Heinz Klein bei der Ankündigungstafel für das geplante Museum, das er als Mäzen mit beträchtlichen Beträgen unterstützt hätte.
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Über Jahrzehnte gab es wahrscheinlich kaum jemanden in Bruck, der Heinz Klein nicht gekannt hat. Der ehemalige Sparkassen-Direktor ist vor kurzem im 92. Lebensjahr verstorben.

Heinz Klein ist im Jahr 1944 in den Dienst der Brucker Sparkasse eingetreten. Im Februar 1957 wurde er zum provisorischen Leiter und im Mai 1957 zum Sparkassenleiter bestellt.

Bis zu seiner Pension im Oktober 1988 war er Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse. „Wir haben die traurige Nachricht vom Ableben von Vorstandsdirektor i.R. Heinz Klein erhalten. Seine KollegInnen und beruflichen WegbegleiterInnen kannten und schätzten ihn, erinnern sich auch heute noch gerne an die gemeinsame Zeit, und wissen über viele Anekdoten zu berichten“, betonen die derzeitigen Vorstandsdirektoren der Sparkasse Hainburg-Bruck-Neusiedl AG, Wolfgang Poppe und Wolfgang Dinhof, dass ihre Gedanken bei den Angehörigen seien.

„Wir danken Heinz Klein für seinen jahrzehntelangen passionierten Einsatz für die Sparkasse, für die Sparkassen-KundInnen sowie die MitarbeiterInnen. Als langjährigem Prüfungskommissär galt sein besonderes Engagement im Landesverband der NÖ Sparkassen der Ausbildung von jungen MitarbeiterInnen, die er forderte und förderte“, so Poppe und Dinhof.

Klein war Zeit seines Lebens in vielen Bereichen des Brucker Stadtlebens aktiv. Zuletzt gehörte sein Engagement vor allem der Stadtgeschichte. Er stellte dem Museumsverein unter der Leitung von Obmann Kurt Helmreich einen namhaften Betrag für die Errichtung eines neuen Zeitgeschichte-Museums in Aussicht. Ursprünglich war ein straffer Zeitplan für die Umsetzung des Projekts geplant gewesen.

Eigentlich hätte demnach das Museum im ehemaligen Bezirksgericht in der Stefaniegasse bereits 2017 eröffnet werden sollen. Doch daraus wurde nichts. Die Umsetzung geriet zunehmend ins Stocken. Seit dem Abschluss der archäologischen Untersuchungen Ende 2017 steht das Projekt still.

Klein wurde am Freitag im engsten Familienkreis am städtischen Friedhof beerdigt.