Trauer um den Wolfsthaler Gastronomen „Fidi“. Der beliebte Gastronom Friedrich Kurtschack verstarb zu Fronleichnam überraschend im 65. Lebensjahr an einem Herzinfarkt.

Von Adalbert Mraz. Erstellt am 20. Juni 2020 (05:14)
Friedrich Kurtschack
Rittler

Tiefe Trauer und Betroffenheit herrscht in der Grenzgemeinde über den plötzlichen Tod ihres Gastronomen Friedrich Kurtschak. Er war erst vor kurzem in Pension gegangen, wollte nun leiser treten und widmete sich mehr seiner Freizeit und dem lieb gewonnen Golfsport.

Kurtschak wurde am 11. April 1956 geboren und erlernte den Beruf des Werkzeugmachers, den er fast 20 Jahre ausübte. Danach orientierte er sich beruflich in eine völlig andere Richtung und wurde Gastronom. Im Jahr 1989 eröffnete er in der Heimatgemeinde mit seiner Familie ein Gasthaus mit dem „Fischerstüberl“ und einem großen Veranstaltungssaal. Vor der Landesausstellung im Jahr 2011 wurde das Lokal renoviert und zu einem Hotelbetrieb ausgebaut, der nach seinem Besitzer „Hotel Fidi“ genannt worden war.

Das Haus wurde 2012 ein Opfer der Flammen, aber wieder aufgebaut und bereits ein Jahr später neu eröffnet. Der Betrieb hat sich zu einem Gastronomie- Hot-Spot entwickelt, der weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt ist. „Fidi“, wie Kurtschack genannt wurde, wurde nicht nur als Gastronom geschätzt, sondern auch als engagierter Dorfbewohner. Er war Gründungsmitglied beim örtlichen Tennisverein und viele Jahre als Klarinettist beim Musikverein Wolfsthal/Stadtkapelle Hainburg tätig. In frühen Jahren erfreute er musikalisch mit der Musikgruppe „Easy Birds“.

„Der Tod von Fidi löst große Trauer aus. Es ist ein Riesenschock für mich persönlich und für die gesamte Gemeinde. Die Familie hat unser tiefstes Mitgefühl“, so VP-Bürgermeister Gerhard Schödinger.

Friedrich Kurtschak hinterlässt Ehefrau Renate, Tochter Pamela und ein Enkelkind. Am Samstag, den 20. Juni finden um 14 Uhr in der Pfarrkirche Wolfsthal die Begräbnisfeierlichkeiten statt.