Neuer Schliff für die „Radwelten“. Die „Fabelhaften Radwelten“ im Römerland Carnuntum sollen umfassend modernisiert und um neue Routen erweitert werden.

Von Susanne Müller. Erstellt am 10. Mai 2017 (05:43)
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Die „Fabelhaften Radwelten“ sollen künftig einen noch größeren Stellenwert in der Tourismusstrategie für die Region einnehmen.
NOEN, Steve Haider

Der Radtourismus wurde zuletzt einmal mehr als eines der bedeutendsten Standbeine des touristischen Angebots der Region definiert.

Die bestehenden Radwege und ihre Beschilderung und sonstige Infrastruktur sollen im Zuge des Projekts evaluiert werden.
NOEN, Steve Haider

Die „Fabelhaften Radwelten“ gibt es zwar schon lange, die letzte große Erweiterung des Streckennetzes fand allerdings im Zusammenhang mit der Landesausstellung 2011 statt und liegt somit schon eine Weile zurück. Nun soll im Zuge eines Leader-Projekts den „Fabelhaften Radwelten“ ein neuer Schliff verpasst werden.

Radrouten werden erweitert

„Die bestehenden Radrouten werden dabei evaluiert, adaptiert und weiterentwickelt“, meint Donau NÖ-Geschäftsführer Bernhard Schröder. „Im Mittelpunkt stehen dabei zwei neue Radrunden im westlichen und zentralen Teil der Region“, erklärt Landesrätin Petra Bohuslav, dass im Zuge des Projekts das Routennetz einmal mehr ausgebaut werden soll. „Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Integration bestehender Inszenierungskonzepte der Region gelegt“, so Bohuslav.

Konzeptphase dauert noch bis Jahresende

Wo die neuen Routen genau verlaufen sollen, steht derzeit noch nicht fest. „Wir befinden uns in der Konzeptphase“, betont Schröder auf NÖN-Anfrage. Diese soll noch bis Ende des Jahres dauern. Erst dann könne es an die konkrete Streckenführung und Umsetzung gehen. Wesentlicher Punkt dabei sei auch, die bestehenden Info- und Leitsysteme miteinzubinden, sodass „alle relevanten Zusatzangebote an den Strecken erreicht werden“ und so das Angebot für die Radler weiter attraktiviert werde. Ziel sei es jedenfalls, die Region Römerland Carnuntum mit modernen Radrouten und hohem Qualitätsanspruch als attraktive Radrundenregion zwischen Wien und Bratislava zu positionieren.

Das Projekt wird von der Leader-Region Römerland Carnuntum im Zuge der lokalen Entwicklungsstrategie gefördert. Darüber hinaus unterstützt das Land NÖ das Ausbau-Projekt mit Mitteln der EU-Fördertöpfe und aus der Ecoplus-Regionalförderung.

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