Vorsorge-Medizin zieht ins Schloss. Nach Gerüchten in der Bevölkerung betont Eigentümer Norbert Winkelmayer „behutsame Veränderungen“.

Von Susanne Müller. Erstellt am 17. April 2019 (06:00)
privat
Derzeit ist das Betreten des Schlosses aufgrund seines schlechten baulichen Zustandes in weiten Teilen verboten. 2021 soll mit der Revitalisierung begonnen werden.

Seit 2013 arbeitet Eigentümer Norbert Winkelmayer an seinen Plänen für das Schloss Trautmannsdorf. Im Dezember hatte er gegenüber der NÖN die Hoffnung geäußert, dass die Genehmigungsverfahren für sein Projekt, ein Gesundheitsresort in dem klassizistischen Schloss einzurichten, im späten Frühjahr abgeschlossen sein könnten. Wie es aussieht, dürfte das auch der Fall sein.

In Trautmannsdorf brodelt indes die Gerüchteküche. Von einem Monsterprojekt mit bis zu 1.000 Wohnungen ist da unter anderem die Rede. Die Verunsicherung ist groß. Einige Bewohner haben sogar eine Petition gestartet, in der sie die Gemeindeführung zur Information zu dem Projekt auffordern. Die Petition wurde vor wenigen Tagen mit 262 Unterschriften an VP-Bürgermeister Heinz-Christian Berthold übergeben.

Als ich es 2013 gekauft habe, konnte man noch durch alle Räume durchgehen. Mittlerweile sind einige Decken bereits eingestürzt“ Eigentümer Norbert Winkelmayer

Auf NÖN-Anfrage versucht Projekt-Betreiber Winkelmayer jedoch zu beruhigen. Er betont, dass sich an den ursprünglichen Projekt-Plänen nichts geändert habe. „Ab dem Zeitpunkt der fertigen Planung haben wir alle direkt angrenzenden Anrainer informiert. Das waren sehr konstruktive und positive Termine. Dabei konnten wie alle, zum Teil ja sehr abstrusen Gerüchte, ganz einfach widerlegen“, hält Winkelmayer fest. Darüber hinaus werde es noch weitere Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung geben.


Mehr dazu