Bruck/Leitha: Aus Hundewiese wird „Erlebniszone“

Umzäuntes Areal auf der Spannwiese soll Vierbeinern mehr als nur einen grünen Rasen bieten. Projektstart im Frühling.

Erstellt am 19. Februar 2021 | 03:45
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Hundetrainerin Sabine Taferner, Vizebürgermeister Roman Brunnthaler, Gemeinderat Michael Winter mit „Model“ Ilvy und Bürgermeister Gerhard Weil freuen sich bereits auf die umgestaltete Hundezone auf der Spannwiese.
Foto: privat

Eine gemähte Wiese mag für uns Menschen ordentlich aussehen, aber unsere vierbeinigen Freunde haben ganz andere Vorlieben – neben freiem Laufen auch Suchen, Stöbern, Beobachten, Entdecken und Verstecken“, weiß Brucks SPÖ-Gemeinderat und Hundeliebhaber Michael Winter. Daher startete er eine Initiative zur Optimierung der bestehenden Hundezone auf der Spannweide, die 2013 von der Stadtgemeinde geschaffen wurde.

Diese soll ab dem Frühjahr zur „Hundeerlebniszone“ für die derzeit rund 500 im Brucker Stadtgebiet lebenden Vierbeiner umgestaltet werden, berichtet Winter. Die bereits abgeschlossene Evaluierung sowie der Vergleich mit anderen Hundezonen ergab letztlich ein „vielfältiges Verbesserungspotential“.

Zahlreiche Maßnahmen werden nun in Zusammenarbeit von Bauhof und Bauamt etappenweise realisiert. So stehen beispielsweise die Bepflanzung mit weiteren Schattenspendern, Such- und Stöberzonen mit hohem Gräserbewuchs oder Spielstationen mit Baumstämmen und Baumscheiben auf der Agenda. „Weiters angedacht sind ein Hügel sowie eine Planschzone“, weiß der SPÖ-Gemeinderat. Um künftig auch Pendlern die Nutzung in den Abendstunden zu ermöglichen, wird im Zuge der Errichtung des neuen Tennisplatzes auch bei der Zufahrt zur Hundezone eine Beleuchtung installiert.

Kostengünstig dank Umbau in Eigenregie

„Unsere MitarbeiterInnen am Bauamt und Bauhof haben sich mit hoher Begeisterung und Engagement in die Planungen eingebracht, so können wir das Vorhaben in Eigenregie und sehr kostengünstig realisieren und den Vierbeinern einen richtigen Erlebnispark anbieten“, freuen sich Bürgermeister Gerhard Weil und Stadtrat Christian Schenzel (beide SPÖ).

Fachlich begleitet wurden die Planungen durch Hundetrainerin Sabine Taferner. Die Neugestaltung werde Hunden und deren Besitzern „mehr Möglichkeiten zu gemeinsamen Interaktionen bieten, aber auch das soziale Spiel unter den Hunden bereichern“, ist sie überzeugt.