Kurzentrum in Bad Deutsch-Altenburg bleibt noch zu

Für die Wiedereröffnung der Kureinrichtungen gibt es derzeit noch keine Lösung.

Erstellt am 07. Mai 2020 | 05:10
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7857943_gre19_bda_kurzentrum_eisenbock_friedric.jpg
Direktor Friedrich Eisenblock vor dem nach wie vor geschlossenen Kurzentrum Ludwigstorff in Bad Deutsch Altenburg. Er hofft auf eine baldige Entscheidung.
Foto: Mraz

Bedingt durch die Coronakrise musste im März auch das Kurzentrum Ludwigstorff den Kurbetrieb einstellen. Seit mehr als sieben Wochen muss das Haus geschlossen halten.

Zum Kurhaus gehören neben der umfassenden therapeutischen Infrastruktur (medizinische Bäder, Physiotherapie, elektro-physikalische Anwendungen, Massagen, Ordinationen etc.), auch ein Restaurant und das Thermen-Café. Zusätzlich sind ein Friseur- sowie ein Kosmetik-& Fußpflegesalon eingemietet. Obwohl für Gastronomie, Friseure, Kosmetiksalons unter Einhaltung gewisser Bedingungen ab Mai schrittweise Lockerungen in Kraft treten, gibt es für Kur- und Rehabilitationseinrichtungen noch keine Entscheidungen über die weitere Vorgehensweise.

„Für uns doppelt schlimm, weil wir ohne definitive Klärung das Kurhaus – und somit auch nicht die Ambulanzen, die gastronomischen Einrichtungen und die eingemieteten Geschäfte – aufsperren dürfen“, klagt Direktor Friedrich Eisenbock und unterstreicht: „Wir halten uns selbstverständlich strikt an die Vorgaben, hoffen aber auf eine baldige, klare Entscheidung“.

Das Kurzentrum – Kurbetrieb mit Gastronomie – beschäftigt insgesamt 115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir haben versucht, das gesamte Personal zu halten. Vorerst wurde der Abbau von Zeitausgleich und Urlaub vereinbart, danach haben wir mehr als 100 zur Kurzarbeit angemeldet. Zur Systemerhaltung des Hauses steht ein Team dauernd voll im Einsatz und wir können binnen kürzester Zeit den Betrieb wieder aufnehmen“, erklärt Eisenbock dazu.