In knapp 20 Prozent der Lkw keine Schneeketten. An der Ostautobahn (A4) bei Bruck a.d. Leitha sind am Dienstag in einer mehrstündigen Schwerpunktaktion zahlreiche Kfz über 3,5 Tonnen auf vorhandene Winterausrüstung kontrolliert worden. Das Ergebnis: Knapp 20 Prozent der Lenker führten keine Schneeketten mit. Im vergangenen Jahr waren es 25 Prozent.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 07. November 2017 (16:39)
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Schwerfahrzeuge müssen seit 1. November mit Winterausrüstung unterwegs sein. Dazu zählen Schneeketten an Bord. Mit der mehrstündigen Kontrolle am Dienstag wollten die Polizei und die Asfinag ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit setzen. Chefinspektor Hannes Palmetzhofer von der Verkehrsabteilung NÖ sprach von einer "Serviceleistung", aber auch von einem "Weckruf" für die Lkw-Chauffeure.

Wer am Dienstag noch keine Schneeketten an Bord hatte, musste bezahlen. Die Strafe betrage "ab 600 Euro", sagte Palmetzhofer zur APA. 18 Beamte standen auf dem Verkehrskontrollplatz im östlichen Niederösterreich im Einsatz. Die Asfinag führte zudem Mautkontrollen durch.

Von den Beamten der Verkehrsabteilung wurden 371 Schwerfahrzeuge auf entsprechende Winterausrüstung überprüft. Es gab laut Polizei insgesamt 80 Anzeigen, 73 davon (19,7 Prozent) betrafen nicht vorhandene Schneeketten.

Ebenfalls am Dienstag war der Prüfzug des Landes NÖ am Verkehrskontrollplatz Haag an der Westautobahn (A1) im Einsatz. Auch dort wurde intensives Augenmerk auf die richtige Winterausrüstung gelegt. Die Bilanz war praktisch ident mit jener an der A4: In 20 Prozent der Fälle kam es zu Beanstandungen wegen Nichtmitführens von Schneeketten.