„Ka Larifari“: Foto-Werkschau im Hainburger Halterturm eröffnet

Nach den Ausstellungen 2012 im Ungartor („unsichtbares – unerkanntes Hainburg“) und 2019 im Wasserturm („Zeitkapsel – Hainburg einst und jetzt“) zeigt die Fotosektion der Naturfreunde Hainburg jetzt erstmals eine Werkschau der aktiven Mitglieder der Gruppe im historischen Halterturm.
Zehn Fotografen haben je fünf Aufnahmen beigesteuert, das Thema war frei zu wählen. Der Titel der Schau lautet „Ka Larifari“ (ein umgangssprachlicher Ausdruck, der sinngemäß kein leeres, sinnloses Geschwätz bedeutet), er soll verdeutlichen, dass die Arbeiten mit Herzblut der Fotografen gemacht wurden.
Zur Vernissage am Samstag begrüßte Fotosektionsleiter Lubomir Tükör rund 170 Besucher, darunter Bürgermeister Helmut Schmid (ÖVP). Tükör ist Kurator der Werkschau, er stellte die Fotografen und deren Schaffen vor. Bürgermeister Schmid erklärte in seiner Eröffnungsansprache die Bereitschaft der Stadtgemeinde, kulturelle Projekte zu fördern, da das kulturelle Schaffen der Einwohner Hainburgs und seiner Vereine der Stadt wichtig sei, und dass ohne entsprechende Unterstützung von Förderern und Sponsoren solche Projekte kaum zu verwirklichen wären.
Stadträtin Michaela Gansterer-Zaminer (ÖVP) sorgte mit dem Vortrag eigener Gedichte, die von Christa Girardi am Klavier musikalisch untermalt wurden, für einen stimmungsvollen Rahmen.
Die Ausstellung im Halterturm (zu Fuß in rund drei Minuten vom Ungartor Richtung Exerzierplatz erreichbar) ist noch bis einschließlich Pfingstmontag, 29. Mai, jeden Sonn- und Feiertag, von 13 bis 18 Uhr (außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung unter 0680 2211597) geöffnet.
