Bad Deutsch-Altenburgs Wasserversorgung ist gesichert. Kurort wird auch in den nächsten 40 Jahren sein Trinkwasser von der EVN beziehen. Diese baut die Wasserleitung aus.

Von Josef Rittler. Erstellt am 21. August 2020 (04:55)
Der alte Hochbehälter des Kurortes(im Bild) bekommt demnächstVerstärkung.
privat

Eine neue Zuleitung soll die Versorgung mit Trinkwasser im Kurort sichern. Nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderates wird der Vertrag mit der EVN Wasser vorzeitig, nämlich vier Jahre früher als vorgesehen, um weitere 40 Jahre verlängert. Die EVN Wasser baut dafür einen zweiten Leitungsstrang samt einer zusätzlichen Übergabestation im Bereich Feuerwehrhaus und Sammelzentrum in der Steinabrunngasse.

„Damit wird unser Netz von einer Sackgasse zu einer Ringleitung“, erklärt Bürgermeister Hans Wallowitsch (SP).

„Wenn eine Arterie verstopft ist, haben wir eine zweite.“ Der bestehende Hochbehälter komme in die Jahre, wenn etwas repariert werden müsse, müsste ohne zweite Leitung großräumig abgesperrt werden. Der Wasserdruck wird auch ausgeglichener sein. Die Kosten betragen rund 500.00 Euro, mit der Fertigstellung wird in eineinhalb Jahren zu rechnen sein. „Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, sagt Wallowitsch. „Neben Gemeinde und EVN auch für die Verbraucher: Bei den Trinkwasser-Gebühren ist kein Sprung geplant.“