Region Hainburg: Hunde mit Übungen beschäftigen

Die Vierbeiner brauchen Beschäftigung. Dazu zählen artgerechte „Denksport“-Übungen.

Erstellt am 09. Mai 2020 | 05:25
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Die neunjährige Madeline und ihr Hund machen mit .
Foto: privat

Jetzt, wo die Ausgangsbeschränkungen weggefallen sind, zieht es viele Hundebesitzer mit ihren vierbeinigen Freunden wieder zu längeren Spaziergängen ins Freie. Vor allem junge Hunde wollen aber darüber hinaus noch beschäftigt werden.

„Hunde mögen in der Regel Aufgaben und artgerechte Beschäftigung. Das bedeutet nicht nur Bewegung im Sinne von Spazierengehen oder Wanderungen, sondern auch Kopfarbeit“, erklärt die diplomierte Hundetrainerin Andrea Wiesner aus Bad Deutsch Altenburg. „Einen jungen fitten Hund alleine durch körperliche Bewegung auszulasten, ist oft gar nicht so leicht, denn eigentlich fehlen vielen Vierbeinern Aufgaben, die ihre Problemlösungsstrategien fördern.“

Vor allem Arbeitsrassen wie viele Hirten- und Hütehunde bräuchten Beschäftigung. Zu viel oder zu wenig davon könne zu Verhaltensproblemen und Auffälligkeiten führen. „Unsere noch immer veränderte Lebenssituation ist gut geeignet, sich mehr mit den Bedürfnissen unserer Hunde auseinanderzusetzen und vielleicht ganz neue Wege zu gehen. Schnüffelaufgaben statt Balli werfen, knifflige Übungen zum Nachmachen, Übungen, die Ruhe bringen und Aufgaben, die einfach nur Spaß machen – sie alle haben gemeinsam, dass sie den Hund spielerisch fördern und ihn geistig auslasten“, erklärt Hundetrainerin Wiesner.