Von der Sitzung zum brennenden Wohnhaus

Erstellt am 31. Januar 2022 | 11:22
Lesezeit: 2 Min
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Foto: FF Enzersdorf
Enzersdorferin alarmierte Feuerwehrkommandanten per Handy, weil ihr Haus in Flammen stand.
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Auf der Margarethnerstraße kam es am Wochenende zu einem Brandalarm. In ihrer Not rief die Hausbesitzerin gleich direkt beim Feuerwehrkommandanten Otto Pober an. Der war zu diesem Zeitpunkt mit seinen Kameraden noch im Feuerwehrhaus, weil kurz zuvor die Jahreshauptversammlung geendet hatte.

So konnte das Tanklöschfahrzeug voll besetzt zum Einsatzort ausrücken. Ein Atemschutztrupp ging zuerst in das stark verrauchte Haus, entfernte brennende Möbel, verschmorte Elektrogeräte und den Teil des Parkettbodens, der schon in Flammen stand. Mit dem Hochdruck-Strahlrohr wurde sodann gekühlt, mit dem Druckbelüfter das Haus rauchfrei gemacht und die Brandstelle noch mit der Wärme-Kamera beobachtet. Nach einer Stunde meldete der Kommandant „Brand aus“.

Fest steht: Durch den glücklichen Zufall, dass etliche Florianis noch im Feuerwehrhaus waren und die Rettungskräfte daher noch schneller als sonst einsatzbereit waren, konnten die Enzersdorfer Feuerwehr verhindern, dass sich das Feuer ausbreitet und größeren Schaden anrichtet.

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