Schulbeginn für die neue Direktorin. Die neue Leiterin der Volksschule Hainburg, Sabine Schodritz, trat am Montag die Nachfolge von Christine Otto an.

Von Josef Rittler. Erstellt am 06. September 2018 (01:02)
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Bildungsdirektor Johann Heuras mit Sabine Schodritz.
LSR NÖ

Vor Kurzem wurde ihr noch von Bildungsdirektor Johann Heuras das Bestellungsdekret überreicht, nun beginnt mit dem neuen Schuljahr für die neue Direktorin der Volksschule, Sabine Schodritz, wieder der „Ernst des Lebens“.

Die neue Leiterin wurde in Hainburg geboren und wuchs in Bruck auf, wo sie auch in die Schule ging. Nach der Matura arbeitete sie zunächst bei der Raiffeisenbank, lernte ihren späteren Mann Franz kennen und zog nach Höflein. Nach der Geburt von Sohn Florian folgten die Ausbildung an der Pädak in Wien und der Pädagogischen Hochschule Baden sowie Unterrichtstätigkeiten an den Volksschulen in Haslau/Donau und Höflein.

Zwischenzeitlich machte sie sich mit einem eigenen Bildungsinstitut selbstständig und absolvierte ein Masterstudium an der Fachhochschule Krems in Education Leadership. Ab 2011 unterrichtete sie an der Volksschule Bad Deutsch-Altenburg und war dort auch stellvertretende Leiterin.

"Schule muss offen bleiben für neue Erkenntnisse und Entwicklungen"

In Hainburg erwartet sie eine anspruchsvolle Aufgabe. Schodritz sieht sich gut gerüstet: „Meine Vorgängerin Christine Otto hat mit mir eine überaus professionelle Übergabe durchgeführt. Neben den guten Strukturen habe ich auch ein recht junges und motiviertes Team übernommen, das mich schon bei der Vorbereitung auf das neue Schuljahr sehr unterstützt hat. Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Gemeinde, die sich der Schule gegenüber sehr großzügig zeigt. Die Schule selbst ist trotz ihrer Größe sehr familiär, man spürt, dass ihr ein guter Geist innewohnt.“

Einen Schwerpunkt möchte Schodritz auf den Spracherwerb legen, vor allem für die Schüler mit Migrationshintergrund. Es werde zwei Deutschförderklassen geben und für Schüler, die bereits Grundkenntnisse hätten, Deutschförderkurse.

Allgemein müsse die Schule offen bleiben für neue Erkenntnisse und Entwicklungen, auch für die Lehrkräfte wolle sie gemeinsam ein Weiterbildungskonzept entwickeln. Gut strukturierte Arbeitsabläufe und die Unterstützung der Kolleginnen bei Problemen, aber auch bei der Umsetzung eigener Ideen sei eine Kernaufgabe als Leiterin. „Im Vorjahr war außerdem die Nahtstellenarbeit zum Kindergarten ein Schwerpunkt, den möchte ich gerne beibehalten.“