Platz in der Volksschule Sommerein wird knapp

Sowohl eine Containerlösung als auch ein Neubau stehen nun zur Diskussion.

Erstellt am 17. November 2021 | 04:13
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In der Volksschule wird der Platz knapp. Ob eine Containerlösung oder ein kompletter Neubau kommt, ist derzeit Gegenstand von Überlegungen.
Foto: Frisch

 Eine zusätzliche Klasse wird aufgrund des Wachstums der Gemeinde ab September 2022 in der Volksschule benötigt. „Ein adäquater Ausbau am jetzigen Standort ist nicht möglich“, verweist Bürgermeister Karl Zwierschitz (SPÖ) auf das Ergebnis der Raumbedarfserhebung des Landes. Die Volksschule, die sich im Schloss befindet, entspricht zudem nicht mehr aktuellen Anforderungen. So seien unter anderem Klassenräume zu klein, manche Räumlichkeiten fehlen. 

„Ein adäquater Ausbau am jetzigen Standort ist nicht möglich“

Zwei Möglichkeiten, dem Platzmangel entgegenzuwirken, hat Zwierschitz daher in der letzten Gemeinderatssitzung zur Diskussion gestellt. Entweder die Volksschule bleibt im Schloss und zusätzlicher Platz wird mithilfe eines Containers geschaffen oder sie wird komplett neu gebaut. Mögliche Standorte für einen Neubau werden geprüft. Beide Möglichkeiten sollen nun von den Fraktionen intern besprochen werden, sodass noch im Dezember eine Grundsatzentscheidung getroffen werden kann.

Eine Containerlösung wird es jedoch unabhängig von der Entscheidung des Gemeinderats brauchen. Denn selbst im Falle eines Neubaus muss die Bauzeit mit einem Container überbrückt werden. Gemeinderätin Eva Moser (ÖVP) erkundigte sich daher nach den Kosten eines Containers. „Bei einem Ankauf würde er 120.000 Euro kosten. Die Frage ist, ob ein Leasing günstiger ist oder ein Ankauf und späterer Verkauf“, so Zwierschitz. Im Fall eines Neubaus rechnet Zwierschitz mit vier Millionen Euro Eigenfinanzierung. „Das geht an die Substanz“, betont er.