Welche Vorsätze haben unsere Promis?

Erstellt am 29. Dezember 2021 | 15:00
Lesezeit: 3 Min
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Manuela Seidl vom Theater Forum Schwechat mit Glücksbringer Rauchfangkehrer Sven Chwatal von der Firma Früchtl in Schwechat.
Foto: Brigitte Wimmer
Wir haben mit Personen aus den Bezirken Bruck und Schwechat über ihre Wünsche, Ziele und Pläne für das neue Jahr gesprochen.
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Manuela Seidl, Intendantin des Theater Forum Schwechat, hält es für wichtig, dass man am Ende des Jahres seine „Altlasten ordnet“. Konkret bedeute das für sie, dass sie im Theater und zu Hause alles aussortiert und versucht, „Neues zuzulassen. Das befreit und bereitet mich gut auf ein neues Jahr vor“, so Seidl, die grundsätzlich versucht, sich ihren Neujahrsvorsatz jeden Tag vor Augen zu führen: „Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens und ich werde das Beste daraus machen! Natürlich gelingt das nicht immer, aber man hat jeden Morgen eine neue Chance, es besser zu machen, man darf nur nicht aufgeben.“

Fehler mache jeder. Man müsse sie sich nur eingestehen, um von ihnen lernen zu können. „Ich möchte jeden Morgen mit einem Lächeln und Dankbarkeit beginnen und jeden Abend mit einem Lächeln und Dankbarkeit beenden, was immer dazwischen auch passiert“, ist Seidls lebensbejahender Zugang. Sie hoffe, dass das neue Jahr die Menschen wieder näher zusammenbringt. „Ich möchte wieder mehr Planbarkeit und weniger Virus, dass wir einander wieder die Hand reichen können und keine Angst mehr voreinander haben! Ich wünsche mir ein Jahr voll Kultur, Kreativität, Frieden, Lachen und Leben!“, so Seidl.

Für Niklas Sinnabell aus Fischamend zählt vor allem im neuen Jahr die Zeit mit Familie und Freunden, diese sei in der Pandemie zu kurz gekommen: „Durch die Pandemie war man vor allem in seiner eigenen Freizeit eingeschränkt. Die Zeit mit Familie und Freunden ist dadurch natürlich auch verloren gegangen. Das würde ich gerne kommendes Jahr nachholen und vielleicht auch die eine oder andere Reise unternehmen.“ Ebenso geschäftlich setzt sich der Jungunternehmer ambitionierte Ziele. Seit dem Sommer betreibt Sinnabell ein Café in Wien Simmering, dort möchte er nach dem Lockdown und der Pause über Weihnachten neu durchstarten: „Wir freuen uns wieder, wenn wir aufsperren können und hoffen auf viele Gäste.“

Götzendorfs Musikvereinsobmann Roland Floh hofft darauf, dass er im nächsten Jahr wieder normal mit seinen Musikerkollegen musizieren kann – und auch wieder in gewohnter Weise vor Publikum auftreten kann. „Es wäre zu wünschen, dass wir langsam wieder in den Regelbetrieb kommen“, hält er fest. Derzeit wurden die Proben aus Sicherheitsgründen wieder eingestellt, das Weihnachtskonzert wie auch der Musikerball Mitte Jänner wurden abgesagt. Dennoch wird bereits an neuen, musikalischen Ideen für das nächste Jahr gearbeitet. Ein weiterer Wunsch von Floh für 2022 ist, dass alle gesund bleiben. 

Der Brucker Schauspieler Julian Schneider blickt zuversichtlich auf das kommende Jahr. Aktuell spielt er am Berliner Kriminal Theater in drei Krimi-Stücken. Und bereits am 2. Jänner beginnen die Proben für die Theatergastspiele Fürth. Nicht nur beruflich, sondern auch privat wünsche er sich, „dass 2022 kulturelle Einrichtungen wieder öffnen. Und natürlich würde ich mich auch freuen, wenn Discos und Clubs wieder aufsperren dürfen“, so Schneider.

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