Neuer Pächter für die „Schlosstaverne“ in Rohrau. Der Gastronom Otto Brejla will bisheriges Konzept weiterführen: gutbürgerliche Küche im historischen Ambiente.

Von Josef Rittler. Erstellt am 06. Juni 2021 (05:48)
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Hereinspaziert: Balázs Pap (im Bild l.) und Otto Brejla haben vor Kurzem die Schlosstaverne übernommen und können nach der Öffnung bereits viele Reservierungen verzeichnen. 
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Die Schlosstaverne hat einen neuen Pächter: der Gastronom Otto Brejla aus Petronell-Carnuntum hat gemeinsam mit Balázs Pap das Restaurant im Schloss Harrach übernommen. Sein Vorgänger, Gerhard Zengerer, war im Jänner nach rund 30 Jahren in Pension gegangen.

Brejla hat eine Lehre als Koch am Flughafen absolviert und war dann mehrere Jahre im Ausland unterwegs. In der Region hat der 68-Jährige unter anderem das Hotel „Marc Aurel“ in Petronell-Carnuntum und das „Café Carnuntum“ in Bad Deutsch-Altenburg geführt. Seit vorigem Jahr betreibt der 68-Jährige auch „Otto´s Oase“ im Freibad Prellenkirchen. „Die Übernahme der Schlosstaverne hat sich einfach ergeben, mehr oder weniger durch Zufall“, berichtet Brejla. Er wird auch Veranstaltungen im Clarissasaal kulinarisch mitbetreuen: „Das möchte ich gerne ausbauen.“

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Kellner Alexander Walter präsentiert die Speisekarte.
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Das Lokal hat 150 Plätze, 70 innen, 80 im Gastgarten. Die Einrichtung wird beibehalten, manche Sessel stammen noch aus der Schlosstischlerei, die mittlerweile längst geschlossen ist. Derzeit werden vier Mitarbeiter beschäftigt, Kompagnon Balázs Pap ist Küchenchef. „Wir lassen die gutbürgerliche Küche, vom Schnitzel über Fischgerichte bis zum Gulasch weiterlaufen, das hat gut funktioniert“, führt Brejla aus. Weiters werden vegetarische Gerichte wie Gemüselasagne angeboten, am Wochenende je nach Saison regionale Spezialitäten wie Spargel und Wild. Die Speisen können wie im Lockdown auch weiterhin abgeholt werden.

Stichwort Lockdown: Nach der Öffnung laufe das Geschäft gut an. „Wir haben viele Reservierungen, die ersten Busse kommen schon“, freut sich der Wirt. Viele Gäste seien auch während der Haydntage im Juni zu erwarten. Die Kontrolle der Corona-Nachweise habe bis jetzt tadellos funktioniert.