Flutlicht-Mast stürzte auf Vereinsheim-Dach. Da derzeit Winterpause ist, war zum Zeitpunkt des Vorfalls niemand am Sportplatz. USC und Gemeinde wollen nun handeln.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 28. November 2018 (04:10)
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Der eher marode Zustand der Flutlichter war den Verantwortlichen beim USC Wilfleinsdorf bekannt. Dass ein Mast aber einfach so umkippt, damit hat niemand gerechnet.
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Der USC Wilfleinsdorf und die Stadtgemeinde treiben ihre Idee für einen neuen Sportplatz außerhalb des Ortes voran. Neben Platzproblemen kämpft der Sportverein mit alter und maroder Infrastruktur. Allerdings stoßen die Übersiedlungspläne nicht überall auf Gegenliebe.

Dass der Wilfleinsdorfer Sportplatz tatsächlich dringend saniert gehört, zeigte sich erst am vergangenen Wochenende. Denn ein Flutlichtmast war einfach umgeknickt und auf das Dach des Vereinsgebäudes gestürzt. „Die Flutlichter haben wir in den 1990er-Jahren aus Parndorf angekauft. Keine Ahnung wie alt die wirklich sind“, erzählt USC-Obmann Walter Steurer.

"Wir haben keinen Spielbetrieb mehr"

Zum Glück sei zum Zeitpunkt des Vorfalls niemand am Platz gewesen. „Wir haben keinen Spielbetrieb mehr“, erklärt Steurer. Nun sei jedenfalls Gefahr in Verzug. Bereits am Montag wurde ein Dachdecker bestellt, der die Schäden am Dach richten soll. „Damit nichts wegfliegt“, unterstreicht der Obmann.

Auch bei der Stadtgemeinde ist man alarmiert. Der für die Sportangelegenheiten zuständige Vizebürgermeister Roman Brunnthaler (SP) sieht nun Handlungsbedarf. „Jetzt sind einmal Sicherungsmaßnahmen wichtig“, hält er fest. Und zwar nicht nur beim umgeknickten Flutlicht, sondern auch bei den anderen Leuchtmasten.

Für kleine Sanierungen sei ein Budget im kommenden Jahr da. Möglich wäre auch, alle Flutlichter abzubauen. „Die sind nicht zwingend vorgeschrieben“, weiß Brunnthaler. Am Sportplatz sei einiges zu sanieren, daher würden Stadt und USC den Plan für einen neuen Platz verfolgen. Ziel ist eine Fertigstellung 2020/21.