Wohnhaus in Götzendorf bei Brand zerstört

Erstellt am 28. April 2022 | 10:47
Lesezeit: 2 Min
Die Flammen griffen auf ein Auto und eine Gasleitung über. 76 Einsatzkräfte der Feuerwehren versuchten, den Brand zu löschen.
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Im Ortsteil Bahnhof von Götzendorf brach am Dienstag ein Brand in einem Wohnhaus aus. Neben der Feuerwehr Götzendorf wurden aufgrund des Brandausmaßes  auch die Feuerwehren Pischelsdorf, Mannersdorf, Margarethen und Ebergassing alarmiert. Schließlich waren in Summe 76 Einsatzkräfte der Wehren mit 13 Fahrzeugen sowie Polizei, Rettung, EVN und Gemeinde vor Ort. Das Gebäude stand binnen kürzester Zeit in Vollbrand mit starker Rauchentwicklung. Auch ein im Vorgarten abgestelltes Auto, sowie angrenzende Bäume und ein Gasanschluss gerieten in Brand. Die Einsatzkräfte versuchten in der Anfangsphase, ein Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude zu verhindern und das Auto und den Gasbrand möglichst schnell zu löschen. Verletzt wurde niemand, der Besitzer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Die weiteren Löscharbeiten gestalteten sich durch die große brennbare Masse äußerst schwierig. "Ein Innenangriff war undenkbar und zu gefährlich. Eine explodierende Gasflasche bestätigte dies", schildert Dietmar Sadnek, Verwalter der Feuerwehr Götzendorf die Situation. Daher wurden in einem umfassenden Außenangriff auch über zwei Drehleitern Wasser und Schaummittel zugeführt. Schwierig war dabei die Löschwasserversorgung. Das Hydrantennetz reichte nicht aus, sodass drei große Tanklöschfahrzeuge zum Pendelverkehr herangezogen wurden, die immer wieder beim Götzendorfer Feuerwehrhaus Wasser aufnahmen. Nach etwa drei Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht, aber noch lange nicht gelöscht werden. Die ganzen Nachtstunden bis in den Mittwochvormittag hinein war die Ortsfeuerwehr als Brandwache im Einsatz und bekämpfte immer wieder aufflackernde Brandherde. Erst nach 24 Stunden konnte „Brand aus“ gegeben werden. Das Gebäude, von dem Teile des Daches einstürzten, wurde durch die Flammen massiv beschädigt.

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