Grund-Kauf ist noch immer nicht fixiert. Das Projekt „Hochwasserschutz“ ruht. Die Verhandlungen über ein Schlüsselgrundstück sind nach wie vor nicht beendet.

Von Adalbert Mraz. Erstellt am 26. Oktober 2018 (04:59)
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Eigentümer Albrecht Konradsheim dementiert, dass er zusätzliche Bedingungen gestellt habe.

Seit Monaten verhandelt die Gemeinde über den Kauf eines Grundstücks zum Bau eines Auffangbeckens und Schutzdammes. Im Juli sah es danach aus, als gebe es eine Einigung mit dem Grundstückseigentümer Albrecht Konradsheim. Er meinte damals zur NÖN zuversichtlich: „Es wird werden.“

Seither gibt es laut VP-Bürgermeister Gerhard Schödinger keine Fortschritte, die vorverhandelten Verträge wurden nicht unterzeichnet und es herrscht Stillstand. Zur Errichtung der Schutzmaßnahmen existiert ein fertiges, behördlich genehmigtes Projekt mit gesicherter Finanzierung. Aber erst wenn der Grundstückstransfer bindend abgeschlossen ist, kann mit der Umsetzung des Projektes begonnen werden.

Diese Redereien sind weiter nichts als Gerüchte.“ Albrecht Konradsheim

Gerüchten zufolge sollen neue Forderungen in die Verhandlungen eingebracht worden sein. Konradsheim, in dessen Besitz sich unter anderem auch ein Grundstück neben dem Sportplatz Richtung Hainburg befindet, wolle dort eine Umwidmung der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Bauland erwirken und rund 100 Bauparzellen errichten.

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Bürgermeister Gerhard Schödinger hofft auf baldigen Vertragsabschluss.

„Diese Redereien sind weiter nichts als Gerüchte“, meinte Konradsheim dazu und dementierte sie auf das Heftigste. Als Gründe für die Verzögerungen beim Vertragsabschluss nennt er Urlaubszeit, Terminkollisionen beim Bürgermeister sowie bei Rechtsanwälten und Steuerberatern. Konradsheim bleibt aber weiter hoffnungsvoll: „Es ist eine komplexe Angelegenheit und einzelne Informationen fehlen noch. Alles braucht seine Zeit. Ich bin überzeugt, dass es eine gute Lösung geben wird.“

Bürgermeister Gerhard Schödinger kennt besagte Gerüchte ebenfalls: „Sie sind aber nicht von Relevanz. Es besteht eine Grundsatzentscheidung, der zufolge – unabhängig von Personen – es keine Parzellierungen mehr geben wird. Trotzdem wäre es an der Zeit, zu einem Abschluss zu kommen, um endlich mit dem Bau beginnen zu können.“