Problemzone Teich: Suche nach Lösung. Der Teich in der Grenzgemeinde ist bei starkem Wasserzufluss permanent gefährdet, überzulaufen.

Von Adalbert Mraz. Erstellt am 16. Februar 2017 (04:31)
NOEN, Mraz
Der Tag danach. Bereits am Dienstagvormittag war der Wasserstand des Teiches so weit abgesenkt, dass keine Gefahr mehr bestand.

Wie berichtet, trat vergangene Woche der Teich erneut über die Ufer. Diesmal waren es der gefrorene Boden, die starken Regenfälle und das Tauwetter, die den Teich zum Überlaufen brachten (die NÖN berichtete).

Die Wassermassen bahnten sich den Weg entlang der Straße durch die Ortschaft, drangen auch in Gärten ein, aber Keller und das Innere von Häusern waren nicht betroffen, wie sich am Ende herausstellte. Schon kurz nach der Alarmierung begann die Ortsfeuerwehr mit Auspumparbeiten und entsprechenden Schutzmaßnahmen. An neuralgischen Stellen wurden rechtzeitig Sandsäcke angebracht und das weitere Eindringen verhindert.

„Das letzte Mal trat der Teich im September 2014 über die Ufer. Damals wurden wir überrascht und zahlreiche Häuser wurden überflutet. Diesmal wurden die Veränderungen des Wasserstandes laufend beobachtet und wir konnten rechtzeitig gegensteuern und größere Überflutungen verhindern“, fasste VP-Bürgermeister Gerhard Schödinger die Situation zusammen. Weiters berichtet er, dass Maßnahmen zur Behebung der Problemzone fertig geplant und die notwendigen wasserrechtlichen Genehmigungen bei der Behörde beantragt sind.

Schödinger betonte die kontinuierliche Bearbeitung des Problems: „Vorerst gilt ein großer Dank auf jeden Fall den sechs Feuerwehreinheiten, die mit insgesamt 75 Einsatzkräften unermüdlich bis zu 1,5 Millionen Liter Wasser pro Stunde wegpumpten und die Lage entschärften. Die derzeit gültigen Einsatzpläne funktionieren. Wir versuchen aber intensiv, bis zum Vorliegen aller Genehmigungen eine rasche Übergangslösung zu finden.“