Brucker AMS bot Beratung und Infos für alle nach der Babypause

Erstellt am 11. Mai 2023 | 16:00
Lesezeit: 2 Min
AMS Woman & Work 2023
Lena Weinöhrl vom AMS, Sonja Ciriviri von der AK, Michaela Gettinger, Petra Oppelmayer, Michaela Würzl und Lisa Faltheiner mit einigen der Wiedereinsteigerinnen, die sich am "Woman & Work Day" Informationen holten.
Foto: Müller
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Gemeinsam mit der Arbeiterkammer hatte das Arbeitsmarktservice mehrere Beratungsstellen und Partner eingeladen, die für Frauen und Männer nach der Babypause mit Tipps und Beratungen zur Verfügung standen.

Ende April waren 120 Wiedereinsteigerinnen beim AMS arbeitslos gemeldet, sprich Frauen, die nach der Babypause einen neuen Job suchen. Für sie bot das AMS gemeinsam mit der Arbeiterkammer einen Infotag unter dem Titel „Woman & Work“ in der Brucker AMS-Geschäftsstelle. Dabei konnte man sich über rechtliche Fragen ebenso informieren, wie über die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und die konkrete Jobsuche. Aber auch Themen wie Kinderbetreuung und finanzielle Leistungen waren bei der Info-Veranstaltung gefragt.

Zahlreiche Institutionen gaben Tipps

Mit dabei waren wieder eine Reihe von Institutionen, die in diesen Fragen kompetent Antworten geben können. Das AMS selbst hatte etwa Informationen über Förderangebote im petto. „Das AMS fördert Angebote am freien Bildungsmarkt oder auch Facharbeiterinnen-Intensivausbildungen mit Lehrabschluss in mehr als 100 Berufsbildern. Eine Ausbildung mit verkürzter Lehre absolvieren die Teilnehmerinnen bei der,Punktgenauen Qualifizierung'. Die Ausbildungskosten trägt das Unternehmen“, erklärt AMS-Chef Herbert Leidenfrost. Neben dem AMS waren dies etwa die Arbeiterkammer, die in rechtlichen Fragen beraten konnte. „Eine Elternbefragung hat aufgezeigt, dass der Großteil der Mütter, nämlich 82 Prozent, spätestens ab dem zweiten Geburtstag des Kindes wieder arbeiten gehen will“, so Leidenfrost. Informationen rund um die Versicherungsleistungen gab es von der Österreichischen Gesundheitskasse. Vertreten war auch das Informations- und Beratungszentrum Bruck (IBZ), das individuelle Beratungen anbietet. Konkrete Tipps für die eigene Weiterbildung bot das Frauenberufszentrum Schwechat.

50 Personen haben im ersten Quartal nach der Karenz wieder eine Arbeitsstelle gefunden. „Davon zwei Männer“, weiß Leidenfrost. Nicht zuletzt deshalb verwendet das AMS heuer 52 Prozent seines Förderbudgets für Frauen. „Um sich auf ihre berufliche Rückkehr optimal vorzubereiten, haben seit Jahresbeginn 51 Frauen und 4 Männer als Wiedereinsteigerinnen bzw. Wiedereinsteiger Förderangebote in Anspruch genommen“, so Leidenfrost.

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