Messen fordern volle Öffnung

Erstellt am 13. Februar 2022 | 19:37
Lesezeit: 2 Min
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Wieselburgs Messedirektor Werner Roher: "Wir brauchen vollumfängliche Öffnung für Fach- und Publikumsmessen."
Foto: Michael Schaffranek
Messen Austria fordert als Branchenvertreterin von Messezentren und -veranstaltern eine vollumfängliche Öffnung für Fach- und Publikumsmessen ab 19. Februar unter Einhaltung der 3G-Maßnahmen ohne weitere Einschränkungen. Alles andere sei ein massiver Wettbewerbsnachteil.
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„„Fach- und Publikumsmessen müssen rechtlich, tatsächlich und auch wirtschaftlich für alle beteiligten Personenkreise wieder ermöglicht werden. Wir sind keine Branche, die auf Knopfdruck agieren kann. Wir brauchen mehrmonatige Planungsphasen“, sagt Christian Mayerhofer, Präsident Messen Austria.

Und auch der Wieselburger Messedirektor Werner Roher zeigt kein Verständnis mehr für die aktuellen Vorgaben der Regierung gegenüber den Messen. „Seit bald zwei Jahren herrscht bei uns mehr oder weniger Stillstand. Wir verlieren praktisch täglich Gastveranstaltungen und versuchen uns mit Verschiebungen, die einen erheblichen Mehraufwand bedeuten, über die Runden zu retten. Jeder Tag ohne praktikable Regeln bedeutet ein Verlust von Wertschöpfung sowie in weiterer Folge von Arbeitsplätzen und ist schlicht existenzbedrohend“, weiß Roher.

Aktuell gelten für Fach- und Publikumsmessen noch die 2G-Regel. Zudem gilt die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen sowie im Freien, wenn der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Auch das Verabreichen von Speisen und Getränken ist aktuell nur bis maximal 50 Teilnehmer zulässig.

"Dadurch werden Messen in Österreich weiterhin rechtlich oder faktisch verunmöglicht", kritisiert Mayerhofer. Und das, obwohl die Österreichischen Messeveranstalter  in der Vergangenheit bewiesen hätten, dass eine lückenlose Zugangskontrolle durchgeführt, in den Präventionskonzepten erforderliche Hygienemaßnahmen umgesetzt, Covid-19-Beauftragte eingesetzt und, falls erforderlich, die Besucher registriert werden können.

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