Musikkapelle Reinsberg als Kulturträger

Erstellt am 12. Mai 2022 | 10:21
Lesezeit: 2 Min
Seit über 100 Jahren wird in Reinsberg zu verschiedensten Anlässen nachweislich musiziert. Die Musikkapelle trat ursprünglich in Zivil oder Feuerwehruniform auf und bereicherte das Dorfleben zu den verschiedensten Veranstaltungen.
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Die Gründung des Musikvereines erfolgte im Jahre 1967 durch die Gründungsmitglieder Obmann Franz Plappert, Kapellmeister Peter Faschingleitner und Musikführer Peter Prüller. 1970 wurde mit dem Bau eines Musikheimes begonnen. Dieses war zu jener Zeit eines der ersten in Niederösterreich. Zur Finanzierung wurde 1973 der 1. Reinsberger Musikheurige veranstaltet. Den gibt es auch heute noch. Unter dem Namen „Reinsberger Nächte“ erfreut er sich weit über die Gemeindegrenzen großer Beliebtheit.

1980 übernahm Peter Faschingleitner junior die musikalische Führung. Er leitete auch die Installierung der Musikschule in Reinsberg ein. Von 1980 bis 2000 führte August Prüller als Kapellmeister die Kapelle an und übergab diese 2000 an seinen Sohn Andreas Prüller. August wurde Obmann. Unter der musikalischen Leitung der beiden entwickelte sich die Kapelle zu einer Spitzenkapelle in der Leistungsstufe C. Mehr als zehn ausgezeichnete Erfolge in Konzertmusikbewertungen hintereinander in dieser Stufe sprechen für sich – insgesamt sind es bereits über 40 Auszeichnungen. August und Andreas Prüller haben aufgrund der guten Leistungen der Musikerinnen und Musiker die Dirigentennadel in Gold als auch den Ehrenpreis des Landes NÖ in Gold erhalten.

Musik- bzw. Stabführer waren seit Vereinsgründung Peter Prüller, Franz Plappert, Herbert Zihr, Josef Prüller und August Prüller. Aktuell bekleidet Katrin Prüller als erste Stabführerin in der BAG Scheibbs dieses Amt. 2019 wurde das neue Musium fertiggestellt, in dem sich auch das neue akustisch hochwertige und architektonisch anspruchsvolle Musikheim befindet.

Besonderes Augenmerk legt der Musikverein auf die Jugendarbeit. Ganz besonders stolz ist man auf die „Mini Musi“ unter der Leitung von Stephanie Heigl. Daher gibt es jetzt auch einen sogenannten „Jugendvorstand“, der quasi als Talentschmiede für zukünftige Funktionäre agiert.

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