Scheibbser Pfarre feiert großes Jubiläum

Erstellt am 22. Juli 2022 | 05:33
Lesezeit: 3 Min
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Berthold Panzenböck und Marianne Schragl werden am 24. Juli in einer szenischen Lesung die Geschichte der Pfarre aufarbeiten.
Foto: Stadtgemeinde
Am 2. Mai 1322 wurde Scheibbs als eine eigenständige Pfarre gegründet.
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Das Jahr 2022 ist für die Pfarre Scheibbs ein Jubiläumsjahr. Denn am 2. Mai 1322, also vor 700 Jahren, wurde die Pfarre, aus der Mutterpfarre St. Leonhard am Forst ausgegliedert und selbstständig.

Die Geschichte dieses Tages erzählt Franz Gloser in einer humorvollen szenischen Lesung mit den Dartstellern Berthold Panzenböck und Marianne Schragl. Der damalige Marktrichter und seine Frau unterhalten sich an diesem denkwürdigen Morgen über die neue Pfarre.

Die szenische Lesung findet im Anschluss an den Festgottesdienst am Magdalenensonntag, 24. Juli, 10 Uhr, statt. Zelebriert wird die musikalisch gestaltete Messe von Kanonikus Herbert Döller, nach der Lesung wird die Feier noch mit einer Agape auf dem Kirchenplatz fortgesetzt.

Veranstaltungsreigen zum 700-jährigen Jubiläum

Schon am Freitag, 22. Juli, beginnt die Jubiläumsfeier um 19 Uhr mit der Magdalenenandacht in der Pfarrkirche, gefolgt von der Eröffnung der Ikonenausstellung „Fenster in die Ewigkeit“ um 20 Uhr im Pfarrsaal. Ein stimmungsvolles Konzert mit Musik und Literatur im Kerzenschein gibt es am Samstag, 13. Juli, 19 Uhr, in der Töpperkapelle Neubruck. Es spielen Judith MacGregor auf der Viola und Herbert Schlöglhofer auf der Orgel, die Texte lesen Berthold Panzenböck und Marianne Schragl.

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In der Kapelle des Pflege- und Betreuungszentrums Scheibbs findet sich dieses Magdalenenbild aus dem Jahre 1964.
Foto: Pfarre Scheibbs

Pfarrer Anton Hofmarcher freut sich über das vielfältige Programm und ist „dankbar, dass unsere Pfarre über die Jahrhunderte so fest bestehen konnte und immer noch so lebendig ist.“ Ereignisse wie die Reformation oder die Auflösung der Kartause Gaming durch Joseph II. im Jahr 1782 hätten auch starke Veränderungen in der Pfarre bedeutet. Mit der Auflösung der Kartause wurde die Klosterpfarre Scheibbs zur Diözesanpfarre.

Mit der Feier des 700-Jahre-Jubiläums zum Magdalenensonntag gedenke man gleichzeitig auch der Pfarrpatronin, der heiligen Magdalena. „Schon vor der Gründung der Pfarre hieß unsere Kirche Magdalenenkirche“, weiß Pfarrer Hofmarcher. Die Pfarre begeht ihr Jubiläum mit einem Veranstaltungsreigen, der auch im Herbst weitergeht: Am 14. Oktober wird die neue Pfarrchronik präsentiert, am 21. Oktober folgt ein Chorkonzert mit einer Rossini-Messe.

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