Gold auf der Zunge: 3.872 Köstlichkeiten getestet. Im Vorfeld der Ab Hof-Messe testeten Sensoriker insgesamt 3.872 Köstlichkeiten.

Von Karin Maria Heigl. Erstellt am 07. Februar 2020 (04:32)

„Die Qualität der eingereichten Produkte ist auch heuer wieder sehr hoch und die Zahl der Proben ist beispielsweise beim Speckkaiser seit dem Vorjahr erneut stark gestiegen“, freut sich Martin Rogenhofer, der Leiter des Lebensmitteltechnologischen Zentrums (LMTZ) im Francisco Josephinum, der seit Jahren als Juryleiter bei den Verkostungen der Messe Wieselburg im Einsatz ist.

Auch Messedirektor Werner Roher fühlt sich vom anhaltenden Erfolg der Ab Hof-Messe bestätigt: „Wir sind immer ausgebucht, der Mix ist attraktiv und die Aussteller kommen gerne.“ Bei den Prämierungen hat man bei der Messe Wieselburg das Preisniveau so angelegt, dass es auch kleinere Produzenten anspricht. „Wir wollten von Anfang an nicht eine Prämierung für die Elite sein, sondern, dass sich in der Breite die Qualität verbessert und das ist sicher gelungen“, zieht Werner Roher eine erfreuliche Bilanz.

Darüber hinaus seien Akzeptanz und Ansehen der Prämierung sehr hoch: „Siegerlisten der Ab Hof sind quasi das ’Who is Who’ der bäuerlichen Produktion und die hier erworbenen Medaillen sind für die Produzenten eine wertvolle Vermarktungshilfe.“ Das hohe Nivau der Ab Hof-Prämierungen hängt auch mit den erfahrenen Juroren zusammen: „Wir haben hier viele Sensoriker, die auch bei namhaften Prämierungen wie etwa der Destillata im Einsatz sind.“

Die besten Produkte werden mit Gold prämiert und von all jenen, die eine Goldmedaille bekommen haben, wird beim sogenannten Goldentscheid ein Hauptsieger gekürt. Dieser wird mit der „Goldenen Birne“, dem „Goldenen Stamperl“, dem „Speckkaiser“ oder dem „Goldenen Blunz’nkranzl“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet bei der feierlichen Eröffnung der Wieselburger Ab Hof-Messe am 6. März statt.