Am Hochkar wird gebaut. Mit dreimonatiger Verspätung erfolgt beim JUFA Sport Resort Hochkar der Baubeginn für die Außenanlagen. Die Hochkar-Liftgesellschaft erneuert Talstation.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 30. Juli 2014 (07:01)
NOEN, Georg Perschl
Hochkar Bergbahnen-Betriebsleiter Heinz Huber freut sich über den Um- und Zubau beim Betriebsleitungszentrum der Talstation am Hochkar.
Seit einigen Tagen hört man am Hochkar nicht mehr nur das Glockengeläut der Almweidetiere, sondern mitunter auch die eine oder andere Baumaschine. Denn gleich an zwei Ecken wird eifrig gebaut.

Eigener Sani-Raum im Erdgeschoss

Die Hochkar Bergbahnen erneuern und erweitern seit zwei Wochen das Betriebsleitungszentrum bei der Talstation. „Zum einen werden ein neuer Kassaraum sowie neue Aufenthalts- und Sanitärräume für die Mitarbeiter errichtet und zum anderen bekommt auch die Bergrettung neue Räumlichkeiten“, erklärt Hochkar-Betriebsleiter Heinz Huber gegenüber der NÖN.

Im Erdgeschoß wird ein eigener Sani-Raum errichtet, wo künftig Erstversorgungsmaßnahmen getroffen werden können. Im ersten Stock erhält die Bergrettung einen neuen, 24 m großen Aufenthaltsraum. Zusätzlich wird im vergrößerten Gebäude auch eine kleine Dienstwohnung eingerichtet. Die Gesamtkosten dieser Investition belaufen sich samt Ausstattung laut Huber auf rund 300.000 Euro. Bis Mitte November soll alles bezugsfertig sein.

„Prellsportarten wie Hand- oder Basketball erhalten“

Das JUFA Sport Resort Hochkar erneuert seit der Vorwoche seine Außenanlagen. „Eigentlich war der Umbau schon für Mai vorgesehen. Wir haben aber noch einige Umplanungen vorgenommen und daher erst jetzt angefangen“, erläutert JUFA-Leiter Oliver Mühleder im NÖN-Gespräch. Knapp 130.000 Euro investiert JUFA in die Erneuerung und Sanierung der Außenanlagen. Dabei wird der obere der beiden bestehenden Hartplätze erhalten bleiben.

„Ursprünglich sollte auch dieser gegen einen Kunstrasenplatz ausgetauscht werden. Aber wir wollten uns diesen für die Prellsportarten wie Hand- oder Basketball erhalten, um ein wirklich vielfältiges Angebot zu haben. Daher haben wir uns jetzt entschlossen, diesen nur zu reinigen und entsprechend zu sanieren“, sagt Mühleder.

Nach Umbau „tolle In- und Outdoor-Infrastruktur“

Der zweite Hartplatz weicht einem kleinen Kunstrasen-(Fußball)Platz sowie einem Funcourt. Bei den Laufbahnen, der Weitsprunganlage sowie dem Multifunktionsplatz werden die Tartanbeläge alle erneuert und die Linien neu gezogen.

Damit sollte künftig auch die Sommersaison wieder besser laufen als zuletzt. Nachdem das alte Schulskiheim die letzten zwei Sommer über geschlossen hatte, waren einige Vereine und Organisationen abgewandert. Genau diese will die Leitung des neuen JUFA Sport Resorts jetzt zurückholen und neue ansprechen.

„Wir können nach dem Umbau, der Ende August abgeschlossen sein soll, wirklich mit einer tollen In- und Outdoor-Infrastruktur aufwarten und machen uns so auch wieder für Trainingslager und Sportvereine attraktiver“, ist Mühleder von einem „hohen Entwicklungspotenzial“ für die Zukunft überzeugt und verschmerzt so etwas leichter, dass der heurige Sommer bislang etwas unter den Erwartungen verläuft.