Arbeitslosigkeit im Bezirk Scheibbs: Traditionelles „Winterhoch“

Erstellt am 04. Januar 2022 | 18:33
Lesezeit: 2 Min
Symbolbild AMS
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Foto: APA (Pfarrhofer)
Im Bezirk Scheibbs ist Ende Dezember die Saisonarbeitslosigkeit stark zu spüren. Zahl der Arbeitslosen stieg gegenüber Ende November um 364 Personen. Dennoch bei weitem unter Wert von Dezember 2020.
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Das „Winterhoch“ hat das Ötscherland auch im Dezember 2021 erreicht, obwohl vom Winter selbst wenig zu spüren ist. Dennoch stieg die Zahl der beim Arbeitsmarktservice Scheibbs vorgemerkten Personen im Dezember von 487 auf 851, wobei sich die Arbeitslosigkeit vor allem bei dem Männern mehr als verdoppelte. Nichtsdestotrotz liegt der Bezirk mit diesen Zahlen um 24,4 Prozent unter den Werten von Ende Dezember 2020. Auch die insgesamt 399 Einstellzusagen lassen die Verantwortlichen beim AMS Scheibbs optimistisch nach vorne blicken.

„Die Zahl der offenen Stellen ist weiterhin doppelt so hoch wie im Vorjahr. Im Dezember konnten daher auch 89 Jobsuchende ihre Arbeitslosigkeit mit einer Arbeitsaufnahme beenden und 139 freie Stellen und Lehrstellen wurden mit einer passenden Arbeitskraft besetzt“, weiß AMS-Geschäftsstellenleiter-Stellvertreter Peter Müllner.

Das Hauptaugenmerk des AMS gilt aktuell den Langzeitarbeitslosen, die unter den Folgen der Pandemie am schwersten leiden. Fast jeder fünfte Arbeitslose in Niederösterreich ist derzeit ein Jahr und länger auf Jobsuche. Im Bezirk konnte in den vergangenen Monaten der Höchststand an Langzeitarbeitslosen von 96 Personen im März auf nunmehr 60 Personen gesenkt werden. „2020 schafften es im selben Zeitraum nur drei Langzeitarbeitslose, wieder am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, erklärt Müllner.

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