Randegg: Doppelte Frauenpower an der Gemeindespitze

Erstellt am 06. Juli 2022 | 04:10
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger mit ihrer neuen Vizebürgermeisterin Margit Lechner und deren Vorgänger Josef Tatzreither nach einstimmiger Wahl.
Foto: Gemeinde Randegg
Margit Lechner folgt Josef Tatzreither als Vizebürgermeisterin. Reinhard Loibl übernimmt als geschäftsführender Gemeinderat landwirtschaftlich Agenden.
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Für ihre Vorreiterrolle ist die Marktgemeinde ja schon bekannt. Nach Fernwärme und Glasfaser hat nun Randegg mit gleich zwei Frauen an der Spitze im Bezirk erneut ein Alleinstellungsmerkmal.

Der Gemeinderat wählte Margit Lechner am Donnerstagabend zur neuen Vizebürgermeisterin und damit zur Stellvertreterin von Ortschefin Claudia Fuchsluger. Seit 2015 ist sie im Gemeinderat, seit 2020 als geschäftsführende Gemeinderätin für die Agenden Gesundheit, Kultur, öffentlicher Verkehr, Eisenstraße und Tourismus zuständig. Und das wird auch in Zukunft so bleiben. „Ich freue mich besonders, dass die Wahl einstimmig auf mich fiel“, betont Lechner. Sie löst damit, wie bereits längerfristig geplant, ihren Vorgänger Josef Tatzreither in der Funktion ab. Dieser bleibt dem Gemeinderat aber mit all seiner Erfahrung erhalten. Seine Agenden übernimmt der Durchstarter Reinhard Loibl.

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Reinhard Loibl (44) ist neuer geschäftsführender Gemeinderat.
Foto: Gemeinde Randegg

Der Sägearbeiter und Landwirt ist erst seit zweieinhalb Jahren im Gemeinderat und ab sofort für landwirtschaftliche Belange verantwortlich. „Natürlich ist das für mich eine neue Herausforderung, aber wir arbeiten im Team und auch überparteilich in Randegg gut zusammen“, sagt Lechner über ihre neue Aufgabe. Dass die beiden Powerfrauen einen guten Draht zueinander haben, erleichtere die Zusammenarbeit erheblich. Fuchsluger dazu: „Ich freue mich sehr darüber, denn ich kenne Margit schon aus der Zeit, als ich als Obfrau beim Elternverein tätig war. Die Chemie zwischen uns stimmt, sie wird mich in allen Belangen sicherlich gut vertreten. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass in Randegg etwas weitergeht.“

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